4ir Von dem seeligen
zo. Johannes Buecher bleibt un-derbem EsseneinBeinleinindemHalsstecken/ welches keines wegs hat kön-nen gelvset werden/ ist 14. gantzerTägin gröster Gefahr seines Lebens/ erverspricht zu dem Grab des seeligen Br.Clausen / in selbiger Nacht fallt dasBeinlein auß dem Hals/ wird völliggesund.
zi. Welcher Stäldi wurde vollder Ppst ergriffen/ welche ihm dreyGeschwür in einem Schenckel verursa-chet/ er verlobt sich zu dem seeligenBruder Clausen/ auf solches vergehtdas einte Geschwär / weilen er aberdas Opffer zu verrichten aufgeschoben/fressen die andere Geschwär das Fleischbis auf die Gebein/ daß seines Auf-kommens kein Hoffnung/ er erinneretsich seiner Nachläßigkeit wegen demversprochenen -Opffer / da er solches ab-gelegt/ ist er völlig genäsen.
Z2. Gemeldter Welcher hat einKind/ welches an heimblichen Orthenalso geschwollen / daß es nicht harnenkönte/ man vermeinte/ daß es «indes-sen Leben gethan/ die Elteren tragendas Kind zu dem Grab des seeligenManns / und ob das Kind nach Haußgetragen worden / ist es frisch / undgesund.
Diser Melchior hat ein schwä-ren Haß wider einen Landtsmann/wä-re entschlossen ihne ums Leben zu brin-gen/ er thäte aber dises böse Vorneh-men in etwas widerruffen/ könte aberkeineswegs den Haß hinlegen/ erraf-fet den seeligen Bruder Clausen umgeistliche Hrlffan/ besucht sein Grab /da würd sein Hertz also veränderet/daßaller Haß in wahre Christliche Liebveränderet wurde.
Z4> Cin Kind Margaretha Stal-din lag an einer Kranckheit schwärlichKranck/ welche das Kind gantz ver-zehrt/ man tragt solches zu dem Grabdeß seeligen Manns / und das Kinderlangt völlige Gesundheit.
Z5- Jacob Rengger hatte ein star-ckes Fieber 6 . Monath lang/ alle an-gewendre Mittel möchten solches nichtvertreiben / bis solches vertriben dieVerdienst des seeligen Bruder Clausen/dessen Grab er besucht hat.
z 6 . Euphrosina Andacher läge an-derthalb Monath an einem schmertz-hafften Ruggenwehe/ man verrichtetfür sie ein Wallfahrt zu dem Grab deß
Bruder Clausen /
villseeligenBruder Clausen/ Nachwelteher sie gesund worden.
Z7. Nicolaus Renggers Sohnhat ein Leibschaden/ man verspricht ihnzu dem Grab des seeligen Bruder Clau-sen/ auf welches der Leibschaden ver-schwunden/ da er aber nach erweichenJahren mit anderen Knaben Schlittengefahren/ fahrt an ein Pfahl / welchesihm vorigen Gepresten wid erum verur-sachet/ man verlobt ihn widerum an dieheilige Wallstatt / und wird auf solchesauch dtsesmahl des Leib - Schadenserlediget.
z8. Barbara Anderhalden vetrei-sete in dem Jubel-Jahr mit ihremMann / und anderen Lanvsleuthen na-ch» Rom/ nachdem sie drey Täg aufder Reiß gewesen/ wurden ihren dieFüß also aufgeschwollen/ daß sie nichtweiters kommen könte/ ihre Gelehrtenwollten ihre Reiß fortsetzen / sie ver-spricht in der Nacht nach ihrer Ruck-kunfft / so fern sie auf Rom reisen kön-te / das Grab des seeligen BruderClausen zu besuchen / am Morgen ist siefrisch / und gesund / verrichtet die Wall-fahrt nach Rom mit anderen.
> Z?- Eben,dise Barbara hat aufein Zeit ein gefährlichen Schaden an ei-nem Armb / der ihr sehr aufgeschwollen/und schon Schwartz worden/ litte auchsolchen Schmertzen/ daß sie von Sin-nen kommen/ ihr Vatter hat schon al-les angeordnet ihr den Armb abzustos-sen/ sie kommt in etwas zu ihren Sin-nen / verspricht sich mit einem Opfferzu dem Grab deß seeligen Bruder Clau-sen / in einer halben Stund weicht al-ler Schmertz / und Geschwulst / wirdgantz gesund.
40. Anna Huoberin hatte einTöchsterlein/ und Barbara im Hoof einSöhnlein/ wohneten beysammen in ei-nem Hauß/ beyde Kinder wurden aufein Stund unsinnig/ alle/ die da an-sahen/ hatten wegen ihren Gebärdengrosses Mitleiden / man verlobt sie zudem seeligen Bruder Clausen / sie fie-len in ein Schlaff/ und da sie erwache-ken/ waren sie gesund.
4-r. Anna Syberin hat grossenSchmertzen in den Schulteren / sie ver-spricht sich zu dem Grab des seeligen /und empfand Witterung der Schmer-tzen/ nachdem sie das Grab besucht /hat sich aller Schmertzen verlohren.
42. Barbara Stroman wäre labNtan einem Armb/ sie verspricht sich mit
rt-