2S5
2 .
Uns brachten sie Fried' in zwei einzigen. TägeN/
Sich selbst aber Lieb' und Ruhm ewig zuwegen;
Und ihr/ ihr Magnus^) und Blasig ihr Männer/
Die ihr mit andern die ersten Erkennet.
3 .
Ihr/ die ihr von Männern im Lande erbaut/
Und nachwertö auf Künz le ^)/ Heer ^)/ Müller vertraut/Kommt/ erntet die Früchte vom Frieden und Heil/Unsterblicher Dank/ das wird euch zum Theil.
Ihr Völker der Erde/ bewundert ein Land/
DaS mitten in Gährung noch Liebe empfand;
Der Vater blieb Vater/ daö Volk wurde frei/
Das sucht die Ersten/ die Männer die Drei.
5.
Heil Euch / ihr Ausfchüß', ihr Volksvertreter/
Ihr wäret es alle/ Stifts-Landeserretter;
Heil Euch/ ihr Glarner/ ihr Schwyzer ^)/ ihr Edle/
Wir rufen Euch alle: ihr Edle/ ihr Edle!
6 .
Ihr gäbet uns Räthe zum Frieden und Heil/
D rum habt ihr jetzt Ehre auf ewig zum Theil:Eidg'nöffische Treue/ das sei euer Lohn/
Volks Achtung und Liebe/ daS habet ihr schon.
Hungerbühlcr von Sommeri im Thurgau/ Statthalter imHofe zu Wyl.
2) Müller von Wyl / Professor der Gottesgelehrtheit.
Johannes von Goßau.
H I. Anton von Roschach.
H Jos. Anton von St. George»/ bei St. Gallen/ der als Majorr?S2 den Zuzug der St. Gallischen Landleute nach Basel anführte;diese drei waren Ausschüsse der Landschaft.
H Schwyz und Glarus/ neben Zürich und Luzern/ Schirmkantonedes Stiftes und Landes St. Gallen seit dem 16 . Augustmonat 1461.