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Die Religion am Ende des achtzehnten Jahrhunderts / von Paulin Erdt
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übrigen Apostel in Absicht auf Ehre undGewalt, was Petrus gewesen ist, aberder Anfang wurde von einem gemacht, zu-eigen, daß die Kirche nur eine sey... *

Wer diese Einheit nicht hält, sie nichteine seyn läßt, der hält auch den Glaubennicht- Wer sich der Kirche widersetzet, derkann auch nicht in der Kirche seyn. EinLeib, sagt Paulus, ein Geist, eme Hoff-nung unsers Berufs. Ueber dieser Einheitmüssen insonderheit wir Bischöfe halten,und zeigen, daß das Bischthum selbst nureins sey. Die Kirche ist bey aller ihrer Aus-breitung nur eine, so wie nur eine Sonneist, obgleich sich die Stralen überall er-gießen. Aus ihr werben wir geboren,nut ihrer Milch ernährt, durch ihren Geistbelebet. Sie erhält uns Gott, und sei-nem Reiche. Wer sich von der Kirche tren-net , und einer falschen anhängt, der schei-det sich selbst von den Verheißungen derKirche.

Es kann niemand zu den Belohnun-gen Christi kommen, der die Kirche Chri-sti verläßt. Er ist fremd, er ist entweihet,

er

" Es erhellet aus andern Stellen des heiligen Eo»priems, daß er den Nachfolgern des heiligen PclMden wahren eigentlichen KrilULk nicht ltrillis t» wa-chen trachte.