Der Wunderthätig - mächtige Uchutz-Heilige, und glorreiche Fürbitter Bey dem gecreutzigten Heyland; Das ist: Trost-und hülfreiche Bruderschaft unter dem Titel «Des heiligen Arentzes , und Fürbitt des heiligen Johannes v. Uepoimick, Urz - Märtyrers des sacramentalischen Stillschweigens, und Nothhelfers der betrang- ten Ehre und guten Namens. Aufgerichtet In der neuen Kirch zum Heil. Creutz auf dem CalvarüBerg» nächst _ bey St- Gallen. Mit Genehmhaltung der hohen geistliche» Obrigkeit/ und Päbstlichen Privilegien / 177s. Gedruckt, im Fürstlichen Gotteöhauß Sanct Gallen. ': > . ' (.. 5 ^ -77^ ' '7,'ä ^ '! -°7 v ' ' . .' f-'' - ,' ^ ^ ' > . - ,' '/ ^ - ^ -* ,, ^ ^ ^:'' //' !^7?7'77 6.-N ' -^7 > -.- ym? N6Ä-N-? k:'-kk^ - ?> ^ ' "Ä»^U>K Vorrede. 8 §) 8er in der neuen Kirch zum 8^8 heiligen Kreutz zur Ehre ^( 0 )rH^ des heiligen Märtyrers Johannes von Nepomuck errichtete Altar hat Anlaß gegeben, daß die Andacht zu diesem grossen heiligen Blutzeugen, und liebreichen Patronen eine geistliche Verbindung , oder Bruderschaft unter seiner Fürbitt gewunschen hat. Die zahlreiche und wohlehrwürdige St. Gallische Priesterschaft hat zu diesem Ende vieles beygetragen, und obigen Altar auf ihre Kästen A 2 auf- s gemeine Vertrauen der Gläubigen erworben hat. Die wunderbarliche Heiligkeit, j . die unlaugbahre Mirackel, die un- ' zahlige Hülfleiftungen des heiligen Johannes haben im ganzen Katholischen Europa eine ausnehmende, und vertrauenvolle Andacht gegen ihme hervorgebracht; also daß zu dessen Ehre viele Altar aufgerich- . tet, und nicht weniger Bruder- k schaffen unter seiner FürbiLL einge- t setzet worden. - » Und eben diese sind die Beweg- i - Ursachen, daß in unserer neuen : heiligen Kreutz-Kirch bey dem Al- z! tar des heiligen Johannes von Ne- e! pomuck eine solche heilige Bündt- ! nuß sich vereiniget hat: r > i. Durch die mächtige Fürbitt ! dieses unüberwindlichen Blutzeu- : gens die Gnad zu erlangen, das n ^ so nothwendig-als heylsame heilige d ^ Sacrament der Büß recht und h , nützlich zu ertheilen, und zu em. pfangen. Az 2» 2. Durch die Hüls dieses lieb- « reichesten Vatters in denen Armseligkeiten,absonderlich, welche Ehr, und guten Namen betreffen, Trost und Errettung zu erhalten. ,* Auf diese beede Absehen zihlet gegenwärtige Gemeinschaft, und - Andachts - Vereinigung, solche von dem gecreutzigten Erlöser durch den i heiligen Johannes von Nepomuck ! zu erwerben : Und werden hiemit ! besonders die St. Gallische An- ^ gehörige in diese Bruderschaft un- j ter dem glorreichen Namen des ' heiligen Johannes von Nepomuck, i als welche in den Fürstlichen St. j Gallischen Landen die einzige ist, nachdrucksam eingeladen; sie wer-! den hievon einen grossen Seelen- Trost, und mächtigen Schutz die- - ses wunderthätigen Ehren - Ret-' ters erfahren. ^ Also wünschen und hoffen wir! im Hochfürstlichen Stüft St. Galen den i6. Tag April, im Jahr 1775. 1aäi<3. VUk. Ein- ! 1 ! 7 Uirmchttmg/ und atzungen Der heiligen Bruderschaft unter dem Titel des heiligen Kreutzes, und Fürbitt des heiligen Johannes von Nepomuck. Erster Ubsatz. Von dem Zihl und Ende dieser Bruderschaft. ^yristus IEsus hat den fchmach- ^ vollen Lreutz-Tov ausgestanden , sein Blut und Leben aufgeopfert» für die Sünder, ihnen Gnad, Barmherzigkeit, und Verzeihung zu verdienen ; doch also, daß sie die Sünden bereuen, und durch das heilige Sakrament der Büß mir offenherziger Beicht von sich legen müßen. Darum hat er Johann. 2o. den Aposteln und Prre- A4 sterm 8 stereri den heiligen Geist, und den Gewalt gegeben, die Sünden nachzulassen, und also die Kraft seines Leidens, und seiner Verdiensten mitzutheilen. Zu diesem Ende haben vonnöthen die Priester den Beystand GOttes, den Schlüssel- Gewalt recht zu brauchen, das heilige Buß-Sacrament gebührend zu verwalten; die Sünder aber die Gnad, sich sechsten zu erkennen, die Sünden mit Ernst zu bereuen, und klar zu beichten, folglich die schädliche Blindheit, die Hurtigkeit des Herzens, und die natürliche Schamhaftigkeit helden- müthig zu überwinden. Diesen Beystand für die Priester , diese Gnad für die Sünder zu erlangen , nihmet diese Bruderschaft ihre Zuflucht zu dem heiligen Johannes von Nepomuck; als welcher für die Ehre JEsu Christi, und deß von ihme eingesetzten heiligen Büß - Sacraments, für daß geheimste sacramentalische Stillschweigen, sein Leben dargegeben, und also verdienet hat, ein besonderer Für- bitter zu werden, so wohl für die lossprechende Priester, als für diereumü- thige Sünder. Deß- S Deßhalben sollen die Glieder dieser Bruderschaft den heiligen Johannes von Nepomuck als ihren besonderen Patro- nen verehren» und ihne öfters anruft fen, denen Priesteren den göttlichen Beystand, denen Sündern die reumü- thige Büß und Beicht von IEsu Chri- sto, dem Urheber deß heiligen Sakraments, und der Gnaden, zu erwerben. 2. Christus der Sohn GOtteö an dem Creutz hat nicht allein grosse ! Schmerzen, und den grausamsten Tod ' gelitten; sondern auch die entsetzliche j Verhönung, Spott, Unbilden, Ver- s leumbdungen, und Schwachen ausge- , standen mit wunderbarlichem tiefen , Stillschweigen. Der heilige Märtyrer 1 Johannes, die Ehre der Kayserin Io- i Hanna, welche ihne für ihren Beicht- ^ vatter und Wegweiser zu dem Himmel - auserkohren, zu bewahren; und die ihm i anvertraute geheime Sachen mit schul- i diger unüberwindlichen VerschwigenheiL 1 zu verhüllen, hat von dem Kayser Wen- s ceslaus Spott und Schimpf, Schmach- wort und Trohungen, Kerker und , Band, Folter und Feur, und einen § schwächlichen Tod» seinem gecreutzigten A 5 Hey- rs Heyland zu Lieb, mit aller Geduld, in der Stille übertragen. Diese Helden - Tugend hat ihme verdienet, daß er nun bey dem Thron GOttes ein kräftiger Fürbitter für die Armselige, und ein mächtiger Beschützer wider ehrenrürische Verleumdungen worden ist : wie Unzahlbare erfahren haben, welche in schwären » auch verzweifelten Zufählen ihre Zuflucht bey diesem liebreichen Ehren - Retter genommen haben. Nicht alle haben die heldenmäßige Tugend, solche schwäre Prüfungen zu überwinden» und die Verletzungen der Ehre, den Verlurst des guten Namens mit Gleichgültigkeit zu übertragen. Diese Betrangte weiset unsere Bruderschaft zu dem heiligen Johannes; solchen immer zu verehren, und in ihren Anlie- genheiten mit Vertrauen um Hüls an- zuruffen. Er ist voll der Liebe, und der Erbärmnuß : er wird seinen Pflegendem bey IEsu Christo Trost und Hüls durch seine Fürbitt auswürfen. Und jene haben sich dessen besser zu trösten, welche sich als seine andächtige Verehrer in dreier Bruderschaft be- n kennen , und mit gemeinsamen Gebett anruffen. Uweyter Ubsatz. Von den Andachts - Uebungen dieser Bruderschaft. Aa viele andere Bruderschaften, und ^ andächtige Versammlungen schon errichtet sind, in welcher gewisse Uebungen vorgeschrieben werden ; suchet diese nepomucenische Bruderschaft ihren Einverleibten keine Beschwarnussen aufzubürden ; sondern die Andacht mit leichten Mitteln gegen ihrem heiligen Schutz- ^ Patronen zu unterhalten. Solche sind ! folgende. i. Welche sich in diese Heil. Bruders ' schaft wollen einverleiben lassen, sollen ' an dem Einschreibungstag, oder mit nächster Gelegenheit, die heilige Sakramenten der Büß und deß Altars em- 1 Pfangen: zugleich aber der Liebe, Ver- ^ ehrung, und Vertrauen gegen dem heiligen Johannes sich crq-'ben, nm unten angesetzter Bruderscha'rs ^ormul: ^ welche sie von Z u zu Zelt in ryr" a-:< A 6 uvh^ rr wöhnlichen Andachten widerhollen mögen ; um so mehr, als sie mit Fleiß kurz verfasset ist. 2 . Alle Monath einmahl eben dieses kurze Gebett entrichten, solle einemPfleg- kind nicht schwer fallen, so mit wahrer Andacht diesem Wunder-und liebvollen Heiligen ergeben ist. Welches dann allen vorgeschrieben wird. Jene aber, so nicht lesen oder diese Formul nicht in der Gedachtnus behalten mögen, haben anstatt selbiger monathlich z. Natter unser und Ave Maria zu betten» doch unter keiner Sund, zu Ehr des heiligen Johannes, die zwey Zihl und End der Bruderschaft zu erlangen. z. Alle Jahr auf den i6.len Tag Mayens wird in der Heil. Creutz - Kirch das Fest des heiligen Johannes von Nepomuck hochfeyrlich mit Predigt und Ambt; auch Ausspendung der heiligen Sacramenten gehalten : und nach der Predigt die Bruderschafts-Formul vor- gebettet, welche das ganze Volk dem Priester nachspricht; die Andacht gegen dem heiligen Patron zu erneueren. Es werden zwar die Bruder und Schwestern hierzu eingeladen; doch wegen ver- -Z schiedenen Ursachen zu dieser Gegenwart nicht angehalten.- wohl aber sollen sie dieses Bruderschaft-Gebett zu Haust nicht unterlassen. 4. Weilen die zwey Absehen dieser geistlichen Versammlung von so grosser Wichtigkeit sind, werden sich dero Genossene angelegen seyn lassen, die Für- bitt des heiligen Johannes für sich, und für alle Bruder und Schwestern, durch eigene zarte Andacht, durch Be- suchung seines Altars, durch öftere Anrufung , absonderlich vor Empfangung des Heil. Sacraments der Büß, in Gefahren der Ehre und guten Namens , in anderen Anliegenheiten, zu verdienen. 5. Absonderlich wird allen eingebunden , die embsige Sorgfalt der wahren Bußfertigkeit, und der demüthigen Offenherzigkeit in der heiligen Beicht: wie auch die Bewahrung der Zungen, die Behutsamkeit im Reden, damit der Ehre und guten Namen des Nächsten ge- fchonet, die Verleimbdung - und Ehr- Verletzungen vermeidet werden. -4 Tritter Mbsatz. Einrichtung und Ordnung der Bruderschaft. 1 . Wie gute Aufsicht wird dieser Ver- sammlung die Zierde, und Aufnahm vermehren, und beständig erhalten. Deßhalben solle der Vorsteher o- der pra.-les derselbigen zu allen Zeiten seyn ein jeweiliger Herr OKcisüs im Fürst!. Stuft St- Gallen; nach dessen Anordnung, und Gutbefinden einzurichten ist, was die Bruderschaft anbelanget : in dessen Gewalt solle auch stehen, durch die St. Gallische Landschaft einige ^ aufgenommene einzuschreiben. Zugleich aber lobe der Herr Lecrelsi-ius über die Einnahm und Ausgab der Bruderschaft die Rechnung führen , und alljährlich dem Herrn und Olllm-ü in St. Gallen ablegen: doch also , daß er in allem von besagten Herrn OKicis! abhänge, und ohne dessen Willen nichts vornehme. z. Es hat die Bruderschaft den Altar des Heil. Johannes zu besorgen, und das nothwendige für die Unterhaltung desselben, in Zünd'und Zierde, wie auch wegen dem BruderschaftsFest, herzuschaffen. Zu diesem werden Ausgaben erfordert, die man nicht bestreiken kann, wenn nicht andächtige Gutthäter etwas beytragen. Deßhal- ben sollen jene, so sich in diese heilige Bündtnuß einschreiben lassen, 6. Kreus tzer bezahlen. Wer aber das Bruderschaft-Büchlein verlanget, muß auch dessen wenigen Kosten entrichten. Aier- -6 Wiener Rbsatz. Besondere freywillige Bündtnuß einiger Mitgliederen dieser Bruderschaft. r. ^Ebst dieser allgemeinen Bru- ^ derschaft ist zwischen Brüdern und Schwestern, geist-und weltlichen Standes eine besondere heilige Bündtnuß errichtet; in welche einzutretten , eines jeden freyen Willen überlassen ist. Kraft dieser Bündtnuß wird alljährlich bey dem Bruderschafts-Altar einfeyr- liches Seel-Amt gehalten für die Abgestorbene aus diesem Bundt, deren Nämen vor dem Ambt öffentlich abgelesen, und für derselben ewige Ruhe 5. heilige Vatter unser und Ave Maria mit dem apostolischen Glauben gebettet werden. 2. Lasset die Bruderschaft für jede Person aus diesem Bundt nach ihrem Tod eine heilige Meß lesen, und zwar, so viel möglich, auf einem priviieZisr- ten Altar, deßhalben solle der Bundt- Zetul nach dem Ableiben nach St. Gallen an den Herrn Bruderschaft secrera- rium. L-KL 17 rium, das ist, an Herrn k'itLgl wiederum zurück geschicket werden. . z. Der allgemeine Icchrtag für die f ksÄisten wird gehalten den zweyten . Mittwoch im Heumonath; an welchem j Tag die Geistlichen und Priester die l Seelen-Vesper, die Weltlichen aber sieben Vatter unser und Ave Maria für ^ die verstorbene Papisten, oder Bundts- genossene betten sollen; doch ohne Schuldigkeit , und unter keiner Sünd. 4. Welche dieser Bündtnuß verlangen einverleibt zu werden, müssen ein Gulden bezahlen, und wird ihnen das Bruderschaft-Büchlein undBundt-zet- tul ohne andere Kosten mitgetheilet. fünfter Absatz. Heilige AbläßdLeserBmderschaft. ULle Brüder und Schwestern dieser ^ allgemeinen Bruderschaft können stch theilhaftig machen folgender Ablä- ßen, welche Seine Päbstliche Heiligkeit vi. jn einem eigenen Gnaden-Brief ertheilet hat. Voll- -8 Vollkommener Ablaß. l. An dem Tag der Einschreibung. H. An dem Bruderschaft-Fest, das ist den i6. May, da der Festtag des Heil. Johannes von Nepomuck gehalten wird. m. In dem Tod. Zu dem ersten Ablaß wird erfordert die Heil. Beicht und Commumon. Zu dem zwenrcn die Beicht und Commumon, die Besuchung der Bruder- schafts-Kirche, das Gebett für Fried und Einigkeit der Christlichen Fürsten, für Auöreutung der Ketzereyen, für Erhöhung der Catholischen Kirch. Zu dem dritten, Beicht und Commumon ; oder wenn dies nicht möglich, die wahre Reu und Leyd; und die An- ruffung mit Mund» oder doch mit dem Herzen, des H. Namens JEsus. Sechszig Tag Ablaß. Diese gewinen die Bruder und Schwestern , so oft sie ein gutes Werk der Andacht , oder Christlicher Liebe würfen. Alle diese Abläß können die Bruder und L-KS -9 und Schwestern für sich , oder auch für die Verstorbene aufopferen, und gewinnen. mderschaft-Wermut und Monathliches Gebett zu dem Heil. Johannes von Nepomuck. MUorreicher Blutzeuq Christi, heiliger ^ Johannes von Nepomuck! welcher durch deine unüberwindliche sacra- mentalische Verschwregenheit die herrliche Marterkron verdienet hast , und ein mächtiger Nothhelfer der Armseli- gen, absonderlich in Gefahren der Ehre und guten Nammens, worden bist: ich verehre und preise deine unschuldige Starkmüthigkeit, und wiedme mein Herz deiner Liebe und Andacht. Und gleich wie der allmächtige GOtt deinen Tugendglanz durch die wunderbar- liche Lichter, so in dem Fluß Moldau deinen heiligen Leib umgeben haben, angezeiget; deine Zunge aber durch vieljährige Unverwesung und grosse Wunderwerk verherrlichet hat; also ruf- 20 ruffe ich zu dir aus diesem Iainerthal; und bitte dich um deine kräftige Für-- bitt bey meinem gecreutziqten ^eyland; auf daß ich durch dessen Gnad über meine Sünden würdige Büß würfen, und unter deinem Schutz von aller Unbill), Schmach, und Verleumdung allezeit frey, und sicher seyn» und durch deine Hüls zur ewigen Seligkeit gelangen möge, Amen- /^lorioliillme (Üllriüi lVIurr^r, 8. )o- gnne8d§epomucene,HuiinviÄotL- crgmenrali ülenrio fulAenciüimam IVlsr- r^rü Loronarn promerirus, sc, ünAula- ris milerakilium ^uxiligror, maxime in pericnlis fgmee öc llonc>ri3,eKeeiu8fuiüi: veneror Iguüo Innocenriam A ngnimirarem ruam, cor meum gmo- ri öe perpsruee clevorioni ruse cleüican- cls. Lr iicur omniporens OLu3 vir- rucum ruarum tplenclorem per mira- bile3, quse ürergrillimum Lorpu8 ru- nm in !Vlo!63V3 illuürarunr, ürunmas clemonüravirz linAugm vero ruam per mulcorum snnorum ineorruprionem, mgAnägue mirgcula Aloriotgm reöüi- üit: im ex üae milermrum vslls cs elL- Ll clgmo, §c porenriistmsm ruam inrer- ceüronsm spust Crucistxum Lslvaro- rsm msumimploro; ur per sju8 Ara- riilm peccgrs mea juZi äiZnä^ue pve- mrsnriÄ Ziluers; tub ruo prseststio ab omnibus in^uriis, infgmis, 6c ca- IumnÜ8 über öc leeurus eile; 6c 6em- c;us re opiculsnre sä Llernam begtiru- rZinem perünAers mersar, /^men. Anhang. Litaney zum heiligen Nohann von Mpomuck. ^yrie eleison, Christe eleison, Kyrie eleyson. Christe höre uns. Christe erhöre uns. GOtt Vatter vom Himmel, Erbarme dich unser. GOtt Sohn erlöser der Welt, Erbarme dich unser. GOtt Heil. Geist, Erbarme dich unser. Heil. Dreyfaltigkeit, ein einiger GOtt Erbarme dich unser. Hei- 22 Heilige Maria, Bitt für uns. Heil. Johannes Nepomucene, ^ Ein durch das Gebett der Eltern erhaltenes Gnaden- Kind, ! Im Himmels - Glanz der Welt ge-1 bohren, j Durch die göttliche Mutter vom Tod errettet, Du sonderbarer Liebhaber Mariä der reinisten Jungfrau , Du Eyferer der Ehre GOttes, Du Verächter der Welt und zeit-- j licher Ehren, j Du apostolischer Prediger der e-j> vangelischen Wahrheit, , Du Lehrmeister der Irrenden, Du erfahrner Seelen-Arzt der beängstigten Gewissen, j' Du liebvoller Beichtvatter, und Bekehrer der Sünder, Du Tröster der Betrübten, Du Stärke der Schwachen, Du Hüls der Nothleidenden, j Du Vatter der Armen, Du freygebiger Almosengeber, Du Zuflucht der Verlassenen, Du Beschützer der Gerechtigkeit, z Du Nothhelfer der Unterdrückten, l Du Bitt für uns 2Z Du Beschirmer der Ehre und gu-i ten Namens, j Du wunderthatiger Erretter von! Schand und Spotts s Du Stifter des Friedens, und V christlicher Einigkeit, ? rr Du unüberwindlicher Verthatiger . der Beichtverschwiegenheit, » " Johannes du grosser Wundermann Z Gottes, 1^ ! Johannes du allgemeiner Nothheft j fer in allen Anliegenheiten, i Johannes du Ehr und Zierde des? heiligen Priesterthumß, ^ ' O du Lamm GOttes, welches du hinnimmst die Sund der Welt, Verschone uns O HErr! O du Lamm GOttes, welches du hinnimmst die Sund der Welt, Erhöre uns O HErr l , O du Lamm GOttes, welches du j hinnimmst die Sund der Welt, Erbar- ' me dich unser O HErr! ! Christe höre uns, Christe erhöre uns, HErr erbarme dich unser, Chrft 24 Christe erbarme dich unser, HLrr erbarme dich unser. Vatter unser, Ave Maria rc. Bitt für uns O heiliger Johannes , Nepomucene, ^ r^. Auf daß wir würdig werden der» Verheißungen Christi. Laßt uns betten. ^ < 8)sllmachtiger ewiger GOtt, der du! j ^ deinen heiligen Priester und Blut- > zeugen Iohanes von Nepomuck in dem ! Leben und Tod unüberwindlich, in dei- ^ ner Kirch wunderthatig , und in dem Himmel glorreich gemacht hast, verley- ^ he durch seine grosse Verdiensten und ' Vorbitt, daß ich die Heil. Sacramen- ten allezeit würdig mit wahrer Reu und ^ Büß empfangen, meine Zungen von allen bösen Reden bewahren, und von al-. ler Schmach und Verleumdung sicher,. zur ewigen Glückseligkeit gelangen mö-! ge; der du lebst und regierst in Ewigkeit, Amen. ^ ENDE.