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Fünftes Schulbuch für die Primarschulen des Kantons Schwyz / im Auftr. des Erziehungsrates redigiert
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9. Grtsöeschreivrmg:

1. Im Aaregebiet liegt zu beiden Seiten der Aare die freund-liche Stadt Kolothnr». Zu den Sehenswürdigkeiten derStadt gehören das herrliche Ursusmünster, seit 1828 bischöflicheKathedrale mit reichem Kirchenschatze und das Zeughausmit vielen Altertümern. Außerhalb der Stadt erinnert einDenkstein an den berühmten Schultheißen Wengi. Von Svlo-thurn aus wird der aussichtsreiche Weißenstein bestiegen.Zum Bezirk Lebern gehört auch Grenchen, das größte undwohlhabendste Dorf des Kantons.

In der Umgebung des Bucheggberges, südlich von derAare liegen die Dörfer Messen, Biberi st und Kricgstette».

An der Einmündung der Dünnern in die Aare liegt dieStadt Ölten, eine wichtige Bahnstation. Znm Gän ge-hören Bnchsiten, Kestenhvlz und Neuendorf, letztereseines der schönsten Dörfer im Kanton.

2. In die Äalsthäler gelangt man durch den Engpaß Klus.Hauptort des Balsthalerthales ist das betriebsame DorsB a l s t h a l.

3. Znm Schwarzbilbenland gehört Dornach (auch Dvrneck),berühmt durch die Schlacht von 1499.

4. An der elsässischcn Grenze, in abgesonderten Gebietsteilen,liegen Kleinlützel und Mariastein. Mariastcin ist einvielbesuchter Wallfahrtsort. Über dem Abgrund einer wildenFelscnschlucht erhebt sich das einst bedeutende, jetzt aufgehobeneBenediktinerkloster.

11. Der Kanton Basel.

Basel schloß sich im Jahre 1401 dem Band der Eid-genossen an. 1833 wurde die Landschaft von der Stadt ge-trennt, und es entstanden zwei Halbkantone: Baselstadt undBaselland.

1. Lage: Der Kt. Basel liegt in der Nordwestschweiz,teils im Gebiete des Jura, teils im Flachlandcnördlich vom Jura.

2. Grenzen: Der Kt. Basel grenzt im O. an Aargau, im S.an Solothurn und Bern, im W. und N. an Deutschland.

3. Größe: Der Kt. Basel hat einen Flächeninhalt von 500 km 2 .(Baselstadt 50, Baselland 450 km 2 .)

4. Aerge: Die Schafmatt, der Wicsenberg, die Bölchensluh.