AlllS ern Trauerspiel in fünf Aufzügen aufgeführt von den Hochoberkeitlichen Schulen zu Solo thurn den 4ten und 6ten Herbsimonats 1786. »rv» In hochoberkeitl. Buchdruckcrey bey Ios. Gaßmaun. ^-^siyages König in Medien hatte Man-ane seine Tochter mit Kambyses P-" '-"' vermahl«. A! ' naa- der Zeit Man-ane mit einem jungen . en «'.edergekommen dem Harpagus einem seiner ver- 'cn r-ru L-!! >)r r.. ': - - der Name des Kindes Ü zu todten. ^ 'hn eür ' u n iui l ' welchem er sich wahrsagen ließ, der o.. ^imwane wurde ihm einst die Krone rauben. Zugleich um sich noch mehr zu sichern, verwies er den Kambyses in Persien. Harpagus konnte sich nicht entschließen/den unmenschlichen Befehl zu vollziehe»/ und übergab das Kind dem Mithridates einem von den Hirten des Königs, welcher dasselbe auferzog. Nach fünfzehen Jahren verbreitete sich ein Gerücht, daß Cyrus nachlebe/ und sogleich ließ Astyages/ den Harpagus für seinen Ungehorsam zu bestrafen / dessen einzigen Sohne das Leben nehmen. Von diesem Augenblicke an beschäftigte sich Harpagus allein, wie er sich rächen, den Cyrus erheben, und den Astyages stürzen könnte. Diese Umstände aus der Iugendgeschichte des Cyrus, wie sie Herodot schrieb, legte der Abt Metastasio zum Grunde einer von seinen tragischen Opern, die er Cyrus betitelt; und wir haben ihm nachgearbeitet. Der Schauplatz ist in einem Haine. Chor, Mithridates. Nenalkas. Chor. Damötas. Schäfergesang. Im ersten Auftritte des dritten Aufzuges- Dank, Götter, Dank! Wir bringen zum Altar Euch frohe Opfer dar, > Das beste unsrer Hab/ So Feld und Heerde gab. Dank / Götter / Dank! Arie Im jungen Lenze droht Frost der zarten Pflanze Tod. In schwülen Tagen Donner brüllen, Schlossen graue Wolken füllen: Arie. Im Lenze lacht auf jeder Flur Uns Wonne athmend die Natur. Es wächst uns Hoffnung und Ergötzen Mit jedem Tag in neuen Schätzen, Die in gehäuftem Ueberfluß Uns reifen zum Genuß. Dank, Götter, Dank! re. Arie. Wie glückliche Tage durchlebet der Hirt, ^ Der sicher mit Hcerden die Triften durchirrt! Sieht , wie sich gesegnet die Heerben vermehren, Die dankbar den Pfleger bekleiden und nähren! ) Dann singet er, Götter, euch preisende Lieder; Es HE eer Ward uns l,r Hügel sie wieder. O Schafte/ in ftligcr Ruh Thronet kein König / wie du! Terzett. Menalk. Damöt. Sinart Greift, Mitlwid. singet zarte Knaben, Damöt. Dank dem Himmel <ür die reichen Gaben! Mithrid. Singet laute InbellieLer, - Menalk. Und bringet zum Altar Die fttrsicu Opfer dar. Mithrid. Gütig schenkt der Himmel wieder Damöt. Uns in vollem Maaße seine Gaben« Menalk. Damöt. Singet Greise, Mithrid- singet zarte Knaben! Personen. Ästiges - König u. her Mandane. Hx. Le'onz Wildi- Nsandane, Gemahlinn des KämbWs, Mutter des Cyrus. Viktor Gibelin. Lyrus , unter dem Name Alexis , vermcyntcr Sohn des Mithridates. Felix Sury. Mithridates, Schäfer über die königlichen Heerden. Hr. Urs Gisiger. Rambyses, Gemahl der Mandane, und Vater des Cyrus. Leon; Züglistaler. Harpagus, Minister des Astyagcs. Xaver Wirz. Mitrancs, Oberster übrrdie königl. Leibwache. Raphacl Serwerd. r Friedrich von Roll. Artaban,-> Edelknaben der Mandane. Viktor Brunner. ) Hieronimus Brunner, Menalkas- Tbyrsis, Da nötas ^ p' Junge Schäfer^ Michael Blunschi. Karl Glutz. Leon; Ctter. Joseph Arnold Ovrist. Daphnis, Hirten, Soldaten. A- Z. G. E. G.