156 130 Der vermaledigste onfromen Türggen anschleg vnd furnemen wider die heilgen Leistenheit. E Es ich mit sødrem neygn̄g vn̄ begirt, an des wirdigen g. Asant Johans ordens diensther als ein ritterlicher orDe' den sich in stetter harr wider die find cristi übt/ gedreten ten bin. Vnnd Hän petrus Hanbusson ein Cardinal des benanden ordens grossmeyster min. g. H. zu rhodis vom heiligen stuͤl zu Rom zu ebörstem haptman der kirche vff dem mör verfugt haß ich bysharmit sondrumb fliß der löff so sich zwysten dem eberurten sant Johansern als beschermern vnsers heilgen glo bens vnd den vnsäligen Tirgen halten war genomen vnd als ich mengerley schrifften vnd botschafften ab dem met vn̄ sust selbst gehört vnd gelösen die mich beduncken den fromen Cristenen nit vnftuchtbar In zebilden So hab ich mich der a beit nit lassen beduren Sonder die selbigen seltzamen anschlegen vnd löff souil mir zewise ist vnd glich geweyst vff Lendtlich tutsch missifen, form gestalt dar inn des berirten schnöden Turggen Heymlichen ansteck vnnd fuirnemen wyder vnß gar clarsich endeckt vermerckt worden, vnd suten die selben missisen von wort zu wort wie harnach valgt vnd ist also etc. 1o De P le "Sudemarum" Votre très obéissant seulez G. Achtmeister vnd HochEdle, Die wiederholt werden können. Ir daglosius ein Reyser der türWgen vnd der Kriechen, Ein Lünig Elamite moaßite in yter moaßicia/ ter Barberen von vffgang byß nydergang der sonnen ⁊c. Ein Lünig aller kunig, vnnd herr after HerrenEin tröster der Türggen vnd fynd der Cristenheit, Einbietten den sighafften, vnsern lieben getruwen, Beharbey von Kriechen vnd Belyatbey von Attolia vnsern gnädigen willen/ vn̄ geben euch zu verston nach dem vnser voreſter, auch wir gar in kurtzer frist, der Cristenheit grossen abbruch gethan haben, vn̄ also 6ys vff dis gegen wirtig zyt, wie ir das wyst, mit ritterlich err dapferheyt, zwey jr keyserthümb, zwelff künigrich mit vnzalberen schloß/ stetten vnd luten, vn̄ pezund die schoͤne statt Modon auch erobert, vnd also vnser Türggisch rich in grossinächtig vffgang der eren vnd guts/ vnd daz pr zu dref fenlichen abgang vnd mindrung gebracht habend/ vnd nun zu ergetzlicheyt vnser glucksamen arbeyt, liplich wolust: kintz wil/ frewd/ vnd muͤt zchaben für gesetzt, vn̄ uch darnff lassen abziehen. Das vns zu geheym warhafft kündung, vnd yllitz warnung zu komen ist, wie sich die Cristenlichen fürsten vnd Herren, affenthalb mit grossem ernst erhebind In willen yren verlust obberüerter keysserthömb, künigrich vnd anders So wir mit de swet erobert haben, zu erholen das Cristenlich plut vergiessen An vnß zerechen vnnd Handhabung ist globens vnnß vnd vnser herlicheit ze verdilggen. Darvmb ist vnsere ernstlich befelch, in krafft vnser keyserlichen kron hettenclich gebiettende, das yr von stunden an, on affes verziechen, mit heres macht mit fuͤsten galleen segeln büchsen morsern gschafft sen huluer vnnd prophand vnd allen den Armaden so zum stritt gehörend wolgericht wider vff sigend. Stättes vff vmis warten An die ort do hin wir sich bescheiden zeverfigen vnnd nit 21. ij sumen vnser nach fur der groß Crützer zuen. Khodis ist durch Bapst zū Rom vff dem mer zu oberstem haptman der kirchen erweft, vnnd yetzo gerust mit synen brudern. So hat 8 Bapst vnd venediger ein sonderen anschlag mit dem künig von vngeren/ der von ynen in stetter harr wider vnß zekriegen besöldt Zu dem ist könig Maximitian auch des wißen mit synen tijt schen auch vff zu syn, darnach wist euch zerichten. Antwort der Belyarbey Em aller machtigisten gwaltigil ten vnd aller forchtsamesten Herren, Herrn Daglosivon dem somen Nachometi, keyser der Türggen vnnd der Kriechen-rc künig zu Elamiten/ moabiten in yter moabicia der Barbaren von vffgang bys nydergang der sunnen, Ein künig aller kunig, vnd herr after Herren Ein troͤsterδ Türggende vnd find der Cristenheit vnserem aller gnedigisten vnd liepsten herren, erbietten wir Belparbey von Kriechen, vnd Belyarbey von attolia, vnser vnderwurflich geflissen dienst, mit aller maͤlicheit zevor bereit, uwer künigelich.m. schriben haben wir mit geneigten zuichten empfangen, vnnd sollen biflich on alle widerred/ uweren erenhafften gebotten gehorsam erfunden werden. Aber nach dem wir von vnseren tolmaͤthschen bericht haben. So werden wir von den Cristenen nit yberylt, dan wie wol sy an obberurtem verlustyr keyserthümb vn̄ küngrich ⁊c vn̄ an die schmach die wir inen täglich bewisen, verdrieß haben vnd gern wider brechten/ yedoch moͤgen sy yrem fürnemen, In so schneller yl niit nach komen. Dann es ein vnzittigs vngeordnets volck ist/ dar zu synd uwerland wie ir das wyft/ sust der massen besetzt/ Das vnns nyeman zu mag. Das vns dan der Römisch künig mit synen vollen tütschen, ichts schädlichs zuͤfiegen werd Bedarff gantz keins bedenckes/ dan das tütsch volck last sich nit vß prnacion erwegen. Dar zu ist es ein wil des vngemeisterts volck, vnder im das syn wonung allein im gebirg vnd liplich narūg vō yrrn vyf nympt, das viſſ vnruw daselbs macht/ habend auch in kurzen also ein grosse zorn mit fuͤr vnd ysen gegen ein ander vß gestossen. Zu dem so synd die fürsten Herrn vnd stett in inen selbs zwyträcht/ des halb yeder syner anligenden sachen halb der massen bet vnrüwiget, das sy nit geschickt sind. Actͤe die wil wir sy ruͤwen lassen, jchts wi der vns für zenemen. Darumb wir vnsseren abzug noch in hohen fröden wol benierend der Cristenen liederlich anschleg nn angesehenA iii Fintwort Baglosius. Monsieur Dewer schriben wir gehört. Aber vns Zwil nit beduncken sich vff anbezelt pr vnordnūg vn̄ zwyträchtigkeit zeverlassen, vnd diß Warnung zu verachten, Dann die natur lert. So zwen fuind oder bywoner vneins synd/ zögt sich einer de sy beyd find synd. Sy v. gessen yrs zorns vn̄ hengend de dritten nach. Also die zwytrachtigkeit in euwer schrifft an gezögt, wer bald gestift, wo sy irs vnglucks an vnß komen möchte. Dar zu habend wir die tütsche als wir in vnser jugend by inen waren der massen erfaren, das inen von vns nichts zu vertruwen ist. Dar vmb sollent ir gerist syn, dan weger ist für komen, dan fur komen werden. Synd sy dan vngeschickt vnd vergeßend der ordnung, werden sy wol pr wydergeſtung der gegen befyndenn Antwort der BelyarbeyDe ### le Cultivateur -t-ille reste de l'année Dʼun autre beaucoup de lʼauteur de ses Monsieur le Sr. de la Chineau WIt darumb habend wir Euwer königlich genod die meynung fur gehalten, als ob wir nit vndertenig welten syn. Sonder allein den selben zu rüw/ dann oß glich vß ingebung der natürlichen gesatzt/ sy sich vmb vnsert willen vereinten, vn̄d all̄krieg vnder jnen an stelten. So fürend sy doch als ein bkert vngerecht widerwärtig leben /das inen gott keinen syg wider vnß geben wirt. Dann sy in stetter uͤbung sind alles des zethün das wider in ist. Sy synd zu allem betrug geneigt sy sagen syn sijn hab menschlich natur an sich genomen/ vnd also für sy sterben vnd marter ge lytten, vnd sy damit erloͤst von dem ewigen tad/ vnd sust vil wunders-Aker nichts festmynder verachten vnd verspotten sy in mer daͤn die Juden. Sy haͤbend im die glider so er fur sy dar gestreckt hatt/ lasterlichen vff, schweren by synem natirlichem beluͤt/ grusemlichen liden/ krafft, onmacht/ tod vn̄ mar ter/ das ist yr gewonheit/ vn die wyl sy doch ein sonderen gloubene haben, so sy der öberkeit noch im dar vmb danckbar syn solten So myßhandlen vnnd schelten sy in, die geschöpst/ element, besond/ lufft dar in er von yren wegen mit schanden gehangen ist, das glich syn muͤtter die in gebar. Vn̄ so inen meinigfaltig warnung von oben heraß Critz zeichen vff yr kleydern vn̄ ands zögt werden, terent sy sich nichts daran. Sonder tantzen sy den alten reyen. Das dienet vns aber alles zu vorteil/ dann dar durch nympt yr wesen ab, vn das vnsers zu. Vn bedörfft yrs über zießens keins wegs warten. Dann die vngehorsame glider dragen das Hopt nit ia hin es gern werFlutwort Baglosius 'S moͤcht syn ettlich der Cristenen Verzürntend gott den schöpfer. Aber was göt vn̄s das an. Dann als wir selbst gesehen habend. So synd sust auch fromerer menschen by inen, die die, warheit liebhabend- Vnd mit yrm emsigen anbetten vor gott vyl ubels abtragend. Dän myr geistlichen münich vnnd pfaffen. Sampt den nunen. So vmbyr järlich zinß vn̄ gyft, in sonder dar zū gewidmet synde tag vnd nachts-Anders nichts zewerben haben, dan gott fur die ubestaͤtter zebytten. Sy lerend vn̄ wysend das volck/ mit sonderem ernst gott zedienen/ yrn obern gehorsam zuͤ syn, vnd das natürlich regiment. Was einer von Hem anderen überhept welt syn das er jne das selb auch erlaß, deß halbsich vff solichs auch nit zevertroͤsten ist. Darvn̄ pr on wytter vff halten gerust vnd vff syn soffend, vnd lenger nit verharrenn. Dann die erhebung des planeten-Saturni über- Jupiter ist vnser nacion, erschrocken tich/ t arvn̄ ob sy sich somptenꝺ, in ynselds zwyträchtig weren vnd die sach vnfüglich angriffen, als wir hoffen. Auch vormals min von inen beschehen ist, wolſent wir Hannocht nit firen. Gerüchend öch der massen gefast vii geruist vff ze syn/ vnd nit wider heym, also lang bys die insel’Rhodis so von vnserm Leiserthůms Constantinopel lehen ist/ in unser Hand kompt. Ander vnsers gemuts anschleg weffen wir vns selbs behalten. Und in kurtzer frist vnß noch zwey künigrich Vnder taͤnig gemacht haben. Antwort der Belyarby. B 1 ffeuwer Rünigelich meiestad geGott/ rot vnd anschlag vff ze syn, besonder auch alles das zethun/ das dem Cristenlichen globen nachteil vnd abbruch bringt/ synd wir zu samptö pflicht gantz gütwißig Aber an vnseren tolmaͤtsten, auch an vns selbst mügen wir vß natürlichen vrsachen nit befinden, das sy komen werden-Sond ob sy schon vff syn welten. Als bald sy vnser rüstung wider vmn gewar werden. So synd sy vß betrachtung der marterlichen geschicht. So wir jetzt mit Godon begangen haben, also erschrocken vn̄ verzagt, das sy vnser nit erwarten. Oder yrsach al so vngefügt angriffen das sy mit schanden abziechen. Das dͤaͤn die tütsch nacien allein ichts wider vnß schaffe moͤg, wist yr feſts wie es ein volck ist, vnd yr macht. Dan es hat lips wol fust gewonet, vn mag sich niener vmb. Dän vmb lips narung vnd exgens nützes wissen arbeitten. Dar zu ist es zemaſ vn menschlich vnd verlürend alle iar ein mal oder zwey pr vernust. Dän sy etlich zyt im iar der massen mit fressry vererend das sy ir värnunft nit maͤchtig synd. Sy habend auch yetz ein nuwe kurtzwil funden. Das keiner vnder in geacht ist gütt Er nem dan mer in sich, dan syn natur ertragen oder gefassen mög. Darvmb sy auch yetzo in grosser blap vnd straff gottes, synd/ mit vngehörter kranckheiten vnd anderm sy wol wissen Dar zu warten sy keiner besserung. Sonder das es noch vil böser werd. Dann sy straffend kein args, belonend auch kein gütsVnd ist fud vnd recht schmal vmb sy. So ist auch sust mit yr art/ sich in schlössern mit dem das zum stritt vnd wer gehört Ee in d schad geschicht zefürfehen, wie wol yr schloß, ingebuw kast vnd keffer nit vnlustbarlich zugricht synd. Aber yr freydi keit vn̄ wysheit, pflegen sy allein nach der dat, vn so der schad nit wider bracht mag werden. Doch nichts destmynder eii wer kiiniglich genad in allen möglichen sachen-Besonder inn solichem göttlichen vnd zimlichen furnemen wider das tül & kůt der Cristenen/ wylfarung zethuͤn/ soll an vn̄s kein somnus syn/ gütter Hofnung nach über windung der Custenheit vnd vssritung yrs globens. Vnnser trum arbeit, mit hofen fröden, vnd rißlicher belonung zu ergetzen. Darvmb wo wir vns byß har gespart Hetten/ mit erbärmd menschlicher geschöpfft, oder sust/ in ander weg gnachsam gesin waͤren. Weſkend wir niͤn hinfur on alle misericordi erpfollen keinen mer gefangen sonder kurtz end machen/ vnd alle die so vnns zu handen werden schynden vffhencken, spyssen, vnd traten, vnnd nach vnserem gefasten mit inen/ auch yren wyben vn kindlin handlen/ keinen mer lebendig lassen. Dän die wir in ysen schmident, oder in ano weg verzerend, also byß yr myssglöb gar vssgelöst vnd vdlgt würt. Dann haben sy mögen liden, das wir inen zwey Leyserthümb Zwelff künigrich vnd sust vnzalbar schloß/ stett, land B Vnnd Lüt/ hingenumen habend etc. So moͤgend sy wol wytters von vnns befünden werdenn. Doch damit in allen stucken, nach vnser türggischen gewonheit vnd harkomen nieman zu gefallen/ noch znnssfallen, vnd hie in geheym der warheit eer mit vergessenbliß. So mögend vff natürlicher gesatzt wir den nocht wol ermessen, wo die Cristglöbigen zesamen huͤben, gott den schöpfer nit so hoch verachtend, vn̄ ettlich offenbar gemein laster besund gottz lestrug vn beschwerung pr natur vn̄ gwisne vo handen liessend, yed vnd thon syn obern gehorsam, vn̄ sust gegen ein ande warhafft vn̄ yrm globen setbs truw vn hold werent vnd dem mit ernst anßangten d, ꝺz guͤt belonten& böß strafften vn̄ also fud vn techt Als in vnsern landen hand habtend/ das wir inen nit also grossen abruch thün mochten. Dän sy ꝺ personen vn̄ ansleg Haftl. /sust freysam vn nit so gar vngeschickt liit sind Doch hoffent wir vff starcker vnd lang harbrachten gewonheit besond die tütschen/ lossen sich nit also behend von yrm vnwesen bringen/ weſt alles in gnedigen wisten vn vns gemerckt haben. Antwort Baglosius. P. Monsieur Ir daglosius etzettera Embietten den Sigthafften etc. vnser gnad volkomen fröd vnd muͤt, fugen üch zewissen. Als wir mit euch hie vor vff vnnser Heymlich warm̄g vn̄ warhafft kündung vnderted gepflegen vn darvff manduͤrt habend, vnangesehen vnser fürgenomen kurtzwyl, zum krieg gerust wider die Cristenen wider vff zesyn, aber er vß oberzelter vrsach, meintend sy würde nit kumen. Das sy sich ietzo in nechst vergangen wochen, vnser insul(Metteſin so vormals auch der Cristenen gewesen, geähert haben, vn̄ sich nach vil gesuͤchen anschlegen für vnser hoptschloß da selbst gelegert. Zum sturm offt beschossen, dry venediger bandier vff die mur komen, in willen solich vnser insul mit dem sturm in yr hand zebringen. Aber als wir vermerckten solichen tuck der Cristenen. Es wir üch wyttermöchten bescheiden habend wir vns in eigner person ꝺa hin gefügt, vndd wie vol der tütschen vnderm Huffen vast wenig hatt vns doch nieman Harter zu gesetzAber nichts destmynder. So habend den Cristenen wir sechs Hoptlut mit eigner hand erwürgt. Vnd dar zu mit Hilff dero so wyr in schnetter ytt haben mochten, dem selbigen volck dry stürm an gewunnen, vnd also vnser schloß vn̄ wir mit gewaſt vor inen behalten, des sy mit grossen schaden vn schanden zerick gewendt abzogen synd, vn vyf der Cristenen meres fluß on die Am sturm vmbs kumen synd ertruncken/ nun werden wir bericht wo inen in disem gelungen wer. Das sy wytter gesucht hetten/ dan sy ein grossen hinder halt der sy aber in solichem handel nit er reichen mocht, gehabt haben. Darumb so last vch nichts mer vnnd halten/ dan die zyt erforderts das wir vns fürsehen, vnnd vnserem furnemen noch/ Rhodis, Sicilien, Calabrië, Apulie Abrotz/ Capanien/ Sampt anderen stetten vnd insulen mit fur vn̄ yssen zu vnser handen furen/ dan die Cristenen synd noch B iii so starck, wo wir inen nit stettes aß Brecḧen. So möcht es vns zu schwär werden, vnd sonder last vns die tütschen küsling int vber sehen. Dän wir vnnserem türggischen rich/ nit mynd, dan vnseren vorforderen bryß/ lob vnd eer inlegen weffen. Antwort der Belyarbey Em aller grossmächtigisten. 7c. Erbietten wir Belyarbey? die thätt so euwer-kam mit eigner hand, des glich euwer keyserlich vnd ritterlichmanheit So yr mit sampt vnser mitgnossen. E. G. gehorsamen vnder thonen/ ietzo vor Metelin, in so schnester yff wider das vngerechtverzagt kalt Blut der Cristenen begangen/ haben wir mit Ernhafften wirden als sich zimpt in hohen fröden empfangen, vnnd besonder mit lust gern gehört, das sy also schentlich aß gezogen/ wir synd aher all wegs ꝺ meinn̄g vnd op̄inion gewest einweders das sy nit komen/ oder yrsachen also vngefiigt angriffen/ das sy dan solichen genieß wie beschehen ist erholend Nun werden wir durch vnser getruw vnd gewiß tolmätsche wytter bericht, wie die Venediger vnnd Franzosen, so sich dis handels vnderzogen vnserem nachburen dem grossen Critzer zu Rhodis zu yrem fürnemen auch beschriben hatten. Aber nach dem derselbig. Eyn alter gryß, alwegen mit sonderem Kisten gegen vns vmbget/ Rat er inen vff stunden an ein firsten zu ge sandt vn befolgen das sy nit sturmen/ bys erselbs da syn magVnd ist also am zwenzigisten tag/ des monats nouember/ in grossemſisant vn regen/ mit ψχρ-segel. iiij. galeen, sym gros sen schyff. xj. Bartschen. ij. karwer.ij. gripprion.i. galinn mit sampt anderen fürsten vn brigantin vß gefaren in wisten vii meinung vns hohen schaden zu zefiegen. Aber als er mit synen brüderen, vnd Armade gen Lango komen, begegnet im die fürsten So er vor maßs vß gesendt hatt/ de sturm zeverziehen Vnd sagt wie sy nit hetten gewartet, Sondern in gestirmt/ vn̄ aber als die Frantzosen nit haben wellen noch trucke dry stürm ver lorn/ des halß-yr parthy groß vner in gelegt hetten/ das dem grossen Cruzer also wee gethon /das er von bosheit woft zesprungen syn. Vn nach dem er, vnserem durggischem rich alwegs wid wärtig nidig vn hessig ist. So hatter glich hier vff dem lapst disen Handel zü geschriben, des glich anden Cristenen mit grosser vnd ernlicher ermanung wider vff zesin bewegt darvmb. So geruͤchen/e him/ wir als affzit die gehorsamen in yren Hochvernünftigen fürnmen/ wider die Cristenen lijt vnsers bescheids biſtich zewylfaren, vnd mit Hilffyr vngerechtigkeit inen vnser manlicheit der massen erschenen. Das sy nun hinfür wissend wenn sy für yren herren halten sollen B iiij Herren ein claͤglich missif wie die muͤtter der Cristenlichen kierchen yren aller liepsten Sönen dem Kapst vnd Römischen kunig schubt vnnd ermanet, vr hilfflich zesyn inn yrem anligen/ wider die vnsaͤlige TurggenMütter der Tristenhen Ich betrübte muͤtter der Leistenheit wylandt des affer gerechtisten Herren, Thesu cristi gelassne wyttwe-Embit mynen alter liepsten sonen. N. dem Bapst vnd. N. dem Römschen künig, als äbersten beschirmn heiligen kierchen myn frintlichen grus vnnd als guts zeuor Affer liepsten vsser wehiesten soͤn/yr beyd habt ein guͤt wissen/ vß was hohem virtruwen myn hertz liepster Herr vn̄ gmahel/ mich uch befallen, vnd zwey schwert verlassen ein geistlichs vn̄ein weltlichs mich damit zuͤbeschirmen uch zu gegeßen vnnd vertruwt hat. Dän er vß syner hohen wysheit, wol hatt mogen erkeinen nach den er vo den vnseligen Juden durch verretten ettlich, vnder synerschar mit falsch vnnd vnrucht fröfficlich angenomen/ gemartert vnd gedött worden. Das nach synem liplichen vnd tottlichem abscheid vnd zerstörung der Juden Sathanas der böß synd, dennoch nit fyrren würde. Sonder yendert einen anderen somen sähen damit ich als syn aller liepste sponß vnd gemaͤhelin, von synen wegen auch geschent vnnd gelestert würd Das ist nun leid menigfuͤltielich besche, daͤ yr sehen täglich vn̄ hörend wieder somen vn geschlecht der türget gen/ minen schwaͤren nachteil, in so kurtzer frist vff gewasen ist, vnd zefrichten. Sonder durch uͤch myn aſser liepsten soͤn/ nit dar geschehen/ witter vff wachsen werden, vnd wie gar pr das ein gütten verstand vn wyssen haben, wy schmacheit vnzucht vnd ge vneer er mir von myns hertz aller liepstes herren vnd ge mahels wegen, gethon hatt. Vnd verrer zethuͤn furgenomen vnzwyfenlich üch sölichs billich leid sy-yedoch mag jch vss angstlichem mynen schmertzen, forcht vnnd mütterlicher zu ver sicht. So jch zu myn aller liepsten söne/ hab uch söliche kum̄er auch von mir selbst nit vnerzelt lassen. Sond vostuck zestuck, B v so vil mir myglich ist er innern, wie sy von yrm anfang byß kar mit mir vrn gangen/ sich in aller wid wärtikeit vn̄ wid bosheydt mich geübt/ mir min kostbarlichen königlich vn̄ keyserlich cleid abgezogen/ mich gepinget vnd gemartert habend, vnnd füro zethun willens synd. Darvmb so thün schüch jn bilden wie erst türggesch eyser mit namen, Ottomanus, des glich. Orchanes der ander-Amorathes der tudt- Posazaytes-Her vierd ein vergifftiger künig Allweg in vnsriden wid mich gestanden vn mit vnsäglich vyl k ümbernuß zugefügt Das myn gewal tenclich enpfiirt vn̄ Eyngenomen vnͤ anderen yrn nachfarn auch also zethuͤn ein ingang geben. So dan hatt. Calapyn dͤ fünfft vnd Salaman der sechste vnd Orchanes der sybend vyl min ner lannd/ vnd Provintzen von oben vnd vnden des Höres Pontici vnd des armen sant. Jeigen/ mit für vn̄ ysen grusem lich an sich bracht. Item so hatt Noyses der achteb/ das richvnd vyf. landes Asien der grossen vnd kleinen Tartarien vn̄ Des grossen vndersten möres Pontici vnd des grossen moͤres Salamit/ im vnder vorffe Machametes d nünd v l übels Amarathes der zehend türggich keiser das rych vn̄ keyserthum Drapesud Tespalam Peloponsum. Aber Machametes ô eylfft mir schantlich vn̄ böslich kyngenomen hatt myn keyserlich krövn̄ wierd, Constantinopel Wiseum Besinam thaffam Chirasondam/ die groß Romanij die gantz klein Asien, Hystriam Traccâ vnd gantz kriechen land/ Crocien vn Cilien/ Schlavenij vnd. Dalmacien on einigen wider stand minst heiftigen Römischen richs oder der fürsten des gantzen tütschen lands oben vnd vndam. Dem nach hatt gefolgt Marnet? d zwölfft tuͤggisch keyser der sich auch acker bosheit wider much geflissen hatt/ vnd mit genomen Sermam maciam/ Theodociam Kyssé die wissen/ vnd rotten/ Pondalean die grossen walachij vnd die klein Burgaria Capuciam Wurtzland Waldan Cbertren Erhessen vnd Schrytterin, yedoch das sy Allein and ghalffe damit sy mich berapt haben, vn in yr vndertaͤnickeit gebracht Zwey keyserthümb, Zwelff künigrich mit vnzaſbere güt guͤld siſber vnd gold schloss stett land vnd lud Nun yetz istkomen vnd vff geworffen Daglosius der xiij. der sich auch alter vppikeit wid mich flyst/ vn hat im furgesetzt mir mer leids zetsün vande keiner syner vorderen ye gethün hab. Angesehen das er bys har keinen widerstand im globen empfunden hatt. Sond aber groß Hilff vn̄ bystand von den bösen Cristenen mit denen er auch als syn oͤbersten regierren vn haptluiten/ wird mich vn mijn gesind das feld fürt/ vnd hefftenclich krieget/ vn̄ yetz vff ist abermals sich fur die Cristenlichen insol Rhodis zelegren, myn hohen schatz die fromen ritter brüder dar in zebekümbren, Vnnd wo den selbigen nit Bystand vnd de schneden türggen mit gantzer macht/ nit widerstand geschicht ist zusorgen, das ich durch hinlässikeit vnd sin ernstlichen vnd grusamlich anföchten, schr gar bloß vnd scham rot ston werd. Was nach red args vnnd übels sich allen darussz entspriessen mag. Ist nit lichtlich zü er zalen. Dann so bald er Rhodis vnd sich brächt/ das gott wend so last er sich beduncken, wie er den schlissel vn̄ ingang hab in alle ort d Cristenheit. Darvn̄ so vermanen ich ich affes guͤtten so min hertz liepster herr vnd gemahel uwer behalter, Auch ich vß angeborner mütterlicher triw ich ich gethan hab, vnd ab gott wyl fürter thun sol vnd wyl, geruͤchend als myn after liepsten vsser wellſtesten sön, zu denen ich myn höchst vertrüwen setz/ on dero hilff ich mich nit lenger wyß zu enthaſte, myn laͤb lich wesen vnd erlich härkomen retten schützen vnnd schirmen, damit ich solichs hohmüts schande vnd lasters wider got eer vn̄ recht vn minen halb vnverschuldt/ von den vnseligen vn bamßertzigen türggen über hept belyb, vnd das übel so sy mir bewyst haben, an jnen gerochen werd, das versprich Ich üch gegen mynem aller liepsten herren vnnd gemahel der uchsonder affen zwifel syn getriilich hilff vn bystand wo pr uich mit ernst vn̄ dapferheit dar jn schicken zu volfiren wird ich ewiglich vn in assen trüwen flisslich verdienen, Und wie wol ich mich des keins abschlahens versich jedoch beger ich des uwer verschriben trest lich vndfruintlich antwort 7c. Gapst vnd Römscher kumig antwüf tendyr Mutter der heigen Tristenheit. Der aller heigesten/ vnvermafgesten vn fruchtbaresten wyland des aller gerechtisten Herren Ihesus Cristi vnnsers behalters gelosny wyttwo, vnnsers Herren aller liepsty Mutter ließ haberin der gnaden vnd alles guttes.„Em bietten wir-N-bapst vnnd. N. Römsten kiinig, vnnser gehorsamen frientlichen willigen dienst züfor. Aller vsser weltigsti liepsti frow muͤtter, eiiwer betrübnuͤß vn̄ kümerlichs an ligen/ der schand/ schaden vnd schmacheit. So jch von de vn frumen türggen vn fynde Cristi, byßhär begegnet ist/ zu sampt der forchtsamkeit auch witter begegnen wird habend wir mit trilichem ernst mitliden/ vnd mit weinnende ougen geclaget Vnnd als ist vnß anzoͤget/ wie wir zu hylff vnd trost ich zuͤbeschirmen/ vom Hymelsche künig nit angesehen vnd verordnet synd/ mit erzellung der beschwaͤrd, schmach, vnd vneer so úch anfangs har/ von de berürten fynden, Cristi erzögt worden. Solt yr wissen/ das sich solich yrtum vn wesen van vnschick zwuschen vnser onderthonen vierloffer, vnd erscheint hatt das wir nit anders habend mögen dar zu thun. Aber nun hinfür so die ettlicher massen gestiſſt/ vnd was nit gestiftͤt ist in ordnūggesetzt Ab zestellen/ vnd vnratt zuͤfirkomen. So soffend yr uich des gentzlich zu vnns virsehen/ dz wir vnser liß vnd guͤt, vn̄ was vns dhiimelschlich gott verlußen hat/ S massen thar strecken vnd fürwenden wesen. Das pr wytter Hoß muͤts vn̄d bestendig von den geidigen türggen-Daglosius aller sorg/ vortragen sigend Den er ab gottwyl gar in kurzer frist, vnd vnseren handen erschlagen/ vnd syn anhang, gar vß gerytet sol werden. Dar vmb so weftend mit hynlegung aller forcht vn̄d trurigkeit/ froͤlich syn vn ͤ gnͤt zuͤ vsicht Dä wit vns alltzit als die gehorsamen sön gegen yr Gertzlibsten muͤtter, uͤch in eijweren nötten nit verlassen welle Inhoffenung mir gnedigen bystand vnsers lieben Geren Cristi, eiiwer mütterlich triiw vn̄ gemeinen Cristelichen auch vnß frölichem glimpß vn sig zu erlangen. Haben auch vff solichs affen vnser vnderthonen mit ernst gerist vff zesyn gebytten vnd lenger nit mee zu verziehen: Darzu peder man wiſtig sin wyl/ darvmb gehaͤpt uch wol 20. G. Getruckt zu Sraßburg vff Grüneck vn̄ volend vff sant Barttholomeus aben von Bartholmeß küstler, xv̄C vii. ij. 6.216 dʼun autre comme un dans la fois dans le dernier