JOHN HAUE, BRISTOL.
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In richtiger Hrfaasung der hohen Aufgabe einer zeitgcmÜHS ' Um die vollkommenste Gediegenheit ihrer Fabrikate ge-entwiekelten Industrie, im praktisch Nützlichen das künstlerisch währleisten zu können, erzeugt die Firma alle zur VerwendungSchöne zur Frscheinung zu bringen, ist die in der Fabrikation j kommenden Grundstoffe in ihren eigenen Anlagen. Die in rohemleinener Fussteppichc altbekannte Firma John 1 Hake, Üki- • Zustande eingetührten Spinnstoffe, Flachs und Hanf, werdensTUL, während ihres naliezu hundertjährigen Üestehens bemüht j im Ktablissement selbst gesponnen und gewebt und sind bei
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gewesen, in ihren Leistungen gleichzeitig Jen Forderungeneines veredelten Geschmacks und den Bedingungen äussersterSolidität gerecht zu werden. Durch solche Bestrebungen wares allein möglich, diesen speeiellen Zweig der Teppichindustrieden verschiedenartig neuen Erfindungen gegenüber in derWertbseliätzung des Publikums zu erkalten.
diesen Processen die Errungenschaften der Neuzeit, die ratio-nelle l’ilege der Maschinen, sowie die erweiterte Kenntniss derNatur des Materials sorgfältig verwerthet. Ebenso werdensämmlliche Karben in der Fabrik erzeugt und wird sogar das zurBereitung der feinem rheinischen Farben erforderliche Uleiweissin den ausgedehnten Uleiweiss-Werken der Firma gewonnen.
Die Kunstindustrie in Indien.
Schon in den ältesten Zeilen war Indien seines grossartigenProduotenrcichthums wie seiner kunstgewerblichen Erzeugnissewegen das Ziel des Handels und der Eroberungen und bildetso gewissermaassen den Ausgangspunkt des heutigen Welt-verkehrs. In den religiösen Ueberlicferungeu wie in den Dich-tungen des Altertlmms werden die indischen Weh - und Farb-stoffe, die Steinbauten und Waffen zuerst gerühmt, und dieaus dem Sanskrit stammenden Benennungen einzelner Waarcnsind selbst ins Griechische und Hebräische übergegangen. Vor-zugsweise waren es die I’hönicier und die Araber, welche die
Erzeugnisse Indiens erst auf dem Landwege mittelst Karavanen,sodann zu Schiff' durch den Arabischen und den PersischenMeerbusen, nach andern Ländern führten. Zur Zeit Alexander’sdes Grossen hatten namentlich die indischen Iiaumwollengewebebereits den Huf einer bewunderungswürdigen Zartheit und Fein-heit; dagegen verstanden sieh, nach dem Urtheil der Griechen,die Bewohner Indiens nur schlecht auf den Bergbau und dasSchmelzen der Metalle, und ihre aus Kupfer gegossenen, nichtgetriebenen Geiasse sollen unhaltbar und zerbrechlich gewesensein. Zur Zeit der römischen Weltherrschaft versorgten dieReichen ihre luxuriösen Bedürfnisse, aus den Schätzen desWunderlandes im Osten, das trotzdem bis ins Mittelalter für
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