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nach der Lange von Antwerpen, so ebenfalls zu Cölrr1556. 4. mit einer Vorrede und Empfehlung einesGenima Frisius herausgekommen sind, sie wurdendaselbst 1560. 4. wieder aufgelegt, und bis inslZ76steJahr fortgesetzt. Tycho de Brahe, welcker sie aufUniversitäten gebrauchte, fand sie als betrüglich undnicht genau berechnet. (Siehe Gassendus im Lebendes Tycho an. 1562.) StadlUs war den iy April1522 zu Leonhut in Brabant gebohren, lehrte zu Pa-ris und Löwen Astronomie, lebte einige Zeit zu Lütcichvon der Gnade des Bischofs. Von da begab er sichnach Savoyen, und führte den Tittel eines königlichenSpanischen, und herzoglichen Savoyschen Mathema-tikers. Von da wiederum nach Brügge am Fluß Reyain Flandern, bearbeitete den römischen Calendtt, wel-chen -Hubert Golz, dessen Tochter der Sohn unsersStadius, mit dem Zunahmen Hieronymus gchey-rathet hatte, bekannt machte. Zuletzt wurde er nachFrankreich beruffen, und übernahm die Stelle einesköniglichen Professors der Mathematik, lebte zu Parisbis an seines Lebens Ende, das 1579 erfolgte. Heimininga: in seiner Abhandlung wieder die Astrologen,rühmt ihn auf der 2 36 Seite als einen vortrefiichen Ma-thematikuö, als Professor zu Löwen, dem niemand anScharfsinn und Klugheit nachgestanden.
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Als ein Zeitgenosse des Stadius, wird MichaelBeuther, ein in allen Wissenschaften nicht ungelehrterMann, ein Schüler Eras. Neinholdt, und nachher
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