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Basstment.
grüner Marmor, der Säulen voll sehr ver-schiedener Länge bildet.
Basament, Fuß einer Sänke, Sän-lengestell.
Basanit , der Prüf- oder Probierstein.
Basar, siehe Bazar.
Basilika lgriech.), -1. eine prächtigeHalle bei den Römern, in Gestalt eineslänglichen Viereckes mit Bildsäulen ausge-schmückt; 2. eine (königliche) prächtigeDom-, Stiftskirche-
Basiliken, das Gesetzbuch des KaisersBasilius des Großen für das morgenlän-dische römische Reich, das im X. Jahr-hundert zu Stande kam (v-rsiiwi iiv,i).
Basilicum (grieih), Königskraut.
Basilisk (griech-), t. bei den Alten,eine sehr giftige Schlange in Afrika; derKönigsdrache; sodann ein erdichtetes Thier,das eine» Hahnenkörper und einen Schlan-genschwanz besaß, und nach der Fabel auseinem Ei entstehen füllte, welches ein alterHahn legte und ausbrütete, oder welches,nachdem der Hahn es gelegt hatte, durcheine Kröte ausgebrütet wurde. Daher dieAusdrücke l giftige Basiliskenblicke;und ein Basiliskenei ausbrüten,d. h. einen schlimmen Handel, der Einemzugeschoben worden ist, beseitigen. 2. Jetztbezeichnet dieser Name zwei Eldechsenarten,von denen eine in Ostindien, Java, Am-boina, die andere in Südamerika einhei-misch ist- Beide habet, auf dem Nuckeneine» Kamm und eine Flosse, ö. Eine alteFeldschlange, woraus mau sehr schwereKugeln schoß.
Basin tfranz. sprich: Baseng), eineArt von feinem Barchent.
Basis (griech.), t. Grundlinie, Grund-fläche, Grundfeste; 2. in der Chemie, derals Grundlage betrachtete Besiandlheil einerMischung, welcher die Zähigkeit hat, dieSäuren zu neutrallsiren und mit ihnenSalze zu bilden, salzbildendec Stoff.Mehrh. Basen (Salzbasen). — Da-rauf beziehen sich auch die Ausdrücke:Baseität, Basirität, Basität, dasVorhandensein einer chemischen Grundlage.— basiren, gründen, den Grund legen,sohle».
Basrelief tfranz. sprich: Bah-re>lief), Bildhauerarbeit, bei welcher sich
Bastion.
auf dem Grunde halberhabene Figurenbefinden; erhobenes Bildwerk auf fla-chem Grunde. — So werden z. B. diesehenswürdigen Kunstwerke dcS GeneralPfeiffer in Luzern. und Ingenieur Müllervon Engelberg, in Zürich , genannt, welcheauf einer großen Tafel das Innere derSchweiz mit ihren Städten, Dörfern,Seen, Flüsse». Bergen u. s. w. in erha-bener Wachsarbeit darstellen.
Baß (fran;.), l. tiefste Stimme; 2.eine Baßgeige. — Bassist, Baßsänger;Baßspieler.
Bassa, siehe Pascha.
Basselisse, die Teppichweberei, beiwelcher die Kette wagerecht ausgespannt ist.2. Ein liefschäftiger, tjefketliger Teppich,Wandteppich. Das Gegentheil ist Hau-teliffe.
Baffesse (franz.), Niederträchtigkeit,gemeine Denkensart und Handlungsweise-
Basset-Horn, auch Baffet-Klari-nette, ein tiefes Clarinet, Tiefhor»,Krummborn, Schlangenhorn.
Bassette, eine Art Glückspiel mitKarten.
Bassin (franz. sprich: Basseng', l.das Becken, Wasserbecken; 2. ausgemauer-ter Hafen für die Schiffe.
Basson (franz.), sonst auch Fagott,die Baßpfeife, der Blasebaß.
Basia (ital.), Es ist genug! Halt!Still! — Die Basta, Baste, das Trefle-Nß, Kreuz-DanS.
Bastard (ital.1, 1. ein unehelichesKind, Kebskind, ein Bankert. 2. EineAbart, Mischgeschlecht von Pflanzen odervon Thieren. — Bastard-lDechsel. einWechsel, der nicht in der gehörigen Formabgefaßt ist, und daher keine eigentlicheKraft' hat, sondern nur einem einfachenScheine gleichgestellt wird, ein bloßer Dac-lehnschei».
Bastlde» (franz.), hölzerne Landhäuserum Marseille und einige andere im Südenvon Frankreich gelegen« Städte herum.
Bastille tfranz.), altes acht-thürmigesSchloß, Staatsgefängniß zu Paris, im.VIv. Jahrhundert unter Carl v. erbaut,und unter Ludwig -Vvt. im Jahr 178Szerstört.
Bastion (franz.), Bastei, Bollwerk;