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J.C. Schweizer's Fremdwörterbuch : zur Erklärung fremder Wörter und Redensarten, besonders in Bezug auf Alterthumskunde, Geschichte, Medizin, Rechtswissenschaft und Technologie
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67
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Bastonnade.

ein von Erde und Stein aufgeworfenesWerk außer dem Hauptwalle einer Festung.

Bastonnade (frau;.), Stockschläge;Abprügelung; Fußfohleuschläge bei den Tür-ken. kastonniren, prügeln, Stock-schläge (besonders auf die Fußsohlen) aus-theilen.

Bataille (stanz, sprich: Batalje),die Schlacht. Bataillon lsprick: Bat-taljon), eine Abtheilung eines Regimentsvon mebrern hundert Man» , 50«) 8UV ;Schlachihaufeu. Bataillon quarre,ist die Schlachtordnung oder Stellung derMannschaft in ei» Viereck, wo die Ecke»mit einer oder mehrere» Kanone» besetztwerde», ei» Schlachtviereck. batall-liren, sich schlagen, kämpfen.

Batarde, i. (leichter) Wienerwagen.2. ei» Achtpfünder.

Bataten , den Kartoffeln ähnliche Wur-zelknollen ; auch Kartoffeln.

batavtsch, holländisch.

Bathometer lgricch.), Tiesemeffer.

Batist (fran;.), sehr feine weiße Lein-wand , dichter als das Kammerkuch.

Batocken, Battogge», Pciigelstäbebei den Russen; Etockschläge.

Baton (franz.), 1. Stock; 2. sTon-kunstj Taktstab.

Batrachoniyomachie , ein Frosch-und Mäusekrieg, (ein griechisches Scherz-heldengedicht).

Battement (franz. sprich: Batte-mang), t. Zusammeuschlag der Fuße imTauzsprung. Batteur, Baumwoll-schlagmaschine. kattire». beim Fechtenden Degen aus der Hand schlagen.Battoir (sprich: Baktoar), Schlägelbeim Ballspiel.

Batterie (franz.), 1 . ein Kanoneu-wall, ein Stuckbett, eine aufgeworfeneSchanze oder Brustwehr, hinter welcherdie Kanonen aufgepflanzt werden. Aucheine gewisse Anzahl Kanonen. 2. Pfan-nendeckel.(an den Flinte»). Z. Elektri-sche Batterie ist eine Verbindung vonsogenannten Leidenerflaschen, vermittelst de-ren man einen äußerst heftigen Schlaghervorbringen kaun. 4. Eben so bezeichnetBatterie die galvanische Säule-

Beefsteaks. 67

Battoloare (griech.), leeres Geschwätz,Gewäsch, Salbaderei.

Battuta, Battute (ital.), i Musik,der Taktschlag, das Vorschlagen des Tak-tes. 2. Fechrkuust, Schellscklag. 3. Reit-kunst, der Satz, bei welchem ein Pferdnur wenig Erde faßt.

Bauzis . siehe Philemon.

Bavard (franz. sprich: Bawar),Schwätzer. Bavardage (sprich: Ba-wardahsche), Geschwätz, Gewäsch.

Bavaroise (sprich: Bawaroase),Stzrupkhee, (ein baierisches Getränk).

Bavoche (stanz, sprich: Baivosch),auch Btlvochüre, unsauberer Abdruckeines Kupferstiches, Mißdruck. bavq-cstivt, unsauber abgedruckt.

Bay, siehe Bai.

Bazav, im Morgenlands, Marktplatz,Marktstraße.

Bazarne, ei» feiner Burgunderwei».

deula vlrxo (lat.) , die heilige Jungfran.

Beaticum. bei den Katholiken, dieeinem Sterbende» ertheilte Hostie.

Beatificatio» llat.), Seligsprechungdurch den Papst, Versetzung eu,es Verstor-benen unter die Seligen , ivorauf die höhereWürde der Heiligsprechung folgt. beastificiren, seligsprechen.

Beauto, l>ou»>e (stanz, spr.: Bohto),eine Schönheit, ein schönes Frauenzimmer. des» ino»,)>-, die schöne Welt, vor-nehme Gesellschaft. I>euc> «exe (sprich:Bohser), das schöne Geschlecht.

Becasse (stanz.), Schnepfe.

Bechika (griech.), Mittel gegen denHusten.

Bedlanstt (engst), heißt in Englandein Wahnsinniger, Tollhäusler; vonBed-lam, ehemaligem Kloster, der heil. Ma-ria von Bethlehem geweiht, jetzt Tollhaus,wo viele Wahnsinnige verwahrt werden.

Beduinen (arab.1, eine Art herum-streifender Araber, welche sich in Wüstenaufhalten. Einige Stämme überfallen undplündern die Reisenden.

Beefsteaks (engst sprich: Bifsteeks),dünne, schnell geröstete und gut gewürzteRittdfleischschnikken.