Bastonnade.
ein von Erde und Stein aufgeworfenesWerk außer dem Hauptwalle einer Festung.
Bastonnade (frau;.), Stockschläge;Abprügelung; Fußfohleuschläge bei den Tür-ken. — kastonniren, prügeln, Stock-schläge (besonders auf die Fußsohlen) aus-theilen.
Bataille (stanz, sprich: Batalje),die Schlacht. — Bataillon lsprick: Bat-taljon), eine Abtheilung eines Regimentsvon mebrern hundert Man» , 50«) — 8UV ;Schlachihaufeu. — Bataillon quarre,ist die Schlachtordnung oder Stellung derMannschaft in ei» Viereck, wo die Ecke»mit einer oder mehrere» Kanone» besetztwerde», ei» Schlachtviereck. — batall-liren, sich schlagen, kämpfen.
Batarde, i. (leichter) Wienerwagen.2. ei» Achtpfünder.
Bataten , den Kartoffeln ähnliche Wur-zelknollen ; auch Kartoffeln.
batavtsch, holländisch.
Bathometer lgricch.), Tiesemeffer.
Batist (fran;.), sehr feine weiße Lein-wand , dichter als das Kammerkuch.
Batocken, Battogge», Pciigelstäbebei den Russen; Etockschläge.
Baton (franz.), 1. Stock; 2. sTon-kunstj Taktstab.
Batrachoniyomachie , ein Frosch-und Mäusekrieg, (ein griechisches Scherz-heldengedicht).
Battement (franz. sprich: Batte-mang), t. Zusammeuschlag der Fuße imTauzsprung. — Batteur, Baumwoll-schlagmaschine. — kattire». beim Fechtenden Degen aus der Hand schlagen. —Battoir (sprich: Baktoar), Schlägelbeim Ballspiel.
Batterie (franz.), 1 . ein Kanoneu-wall, ein Stuckbett, eine aufgeworfeneSchanze oder Brustwehr, hinter welcherdie Kanonen aufgepflanzt werden. Aucheine gewisse Anzahl Kanonen. 2. Pfan-nendeckel.(an den Flinte»). Z. Elektri-sche Batterie ist eine Verbindung vonsogenannten Leidenerflaschen, vermittelst de-ren man einen äußerst heftigen Schlaghervorbringen kaun. 4. Eben so bezeichnetBatterie die galvanische Säule-
Beefsteaks. 67
Battoloare (griech.), leeres Geschwätz,Gewäsch, Salbaderei.
Battuta, Battute (ital.), i Musik,der Taktschlag, das Vorschlagen des Tak-tes. 2. Fechrkuust, Schellscklag. 3. Reit-kunst, der Satz, bei welchem ein Pferdnur wenig Erde faßt.
Bauzis . siehe Philemon.
Bavard (franz. sprich: Bawar),Schwätzer. — Bavardage (sprich: Ba-wardahsche), Geschwätz, Gewäsch.
Bavaroise (sprich: Bawaroase),Stzrupkhee, (ein baierisches Getränk).
Bavoche (stanz, sprich: Baivosch),auch Btlvochüre, unsauberer Abdruckeines Kupferstiches, Mißdruck. — bavq-cstivt, unsauber abgedruckt.
Bay, siehe Bai.
Bazav, im Morgenlands, Marktplatz,Marktstraße.
Bazarne, ei» feiner Burgunderwei».
deula vlrxo (lat.) , die heilige Jungfran.
Beaticum. bei den Katholiken, dieeinem Sterbende» ertheilte Hostie.
Beatificatio» llat.), Seligsprechungdurch den Papst, Versetzung eu,es Verstor-benen unter die Seligen , ivorauf die höhereWürde der Heiligsprechung folgt. — beastificiren, seligsprechen.
Beauto, l>ou»>e (stanz, spr.: Bohto),eine Schönheit, ein schönes Frauenzimmer.— des» ino»,)>-, die schöne Welt, vor-nehme Gesellschaft. — I>euc> «exe (sprich:Bohser), das schöne Geschlecht.
Becasse (stanz.), Schnepfe.
Bechika (griech.), Mittel gegen denHusten.
Bedlanstt (engst), heißt in Englandein Wahnsinniger, Tollhäusler; vonBed-lam, ehemaligem Kloster, der heil. Ma-ria von Bethlehem geweiht, jetzt Tollhaus,wo viele Wahnsinnige verwahrt werden.
Beduinen (arab.1, eine Art herum-streifender Araber, welche sich in Wüstenaufhalten. Einige Stämme überfallen undplündern die Reisenden.
Beefsteaks (engst sprich: Bifsteeks),dünne, schnell geröstete und gut gewürzteRittdfleischschnikken.