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Die Genera und Species meiner Cetonidensammlung : I. Teil: Trib. Goliathidae, Gymnetidae, Madagassae, Schizorrhinidae / von Dr. Gustav Schoch
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Gen. Schizorrhina Kirby. Unter diesem alten Genusnamen belassen wir jene grossem Schi-zorrhiniden, deren Clypeus wie bei den vorigen tief spitzdreieckig ausgeschnitten ist und spitzeSeitenzipfel zeigt. Der Hinterrand des trapezoidalen Halsschildes ist dreifach ausgebuchtet vordem Schildchen und jeder Decke, mit spitzen Hinterecken, die gefleckten Decken nach aussengeschweift, breit und der breite Brustfortsatz nicht zwischen den Mittelhüften verengert, die-selben überragend in eine breit-dreieckige Spitze endend. Die einzig mir zugekommene Art ist:

Sch. atropunctata Kirby. 30 mm. Braungelb, Decken gestreift-punktirt mit je vier schwarzen,'s* runden Punkten auf jeder Decke, das vorderste Paar hart an dem spitzen Schildchen gelegen.

Gen. Diaphonia Newm. Schwarze, breite Cetoniden mit braunen, tief gestreift-punktirten, . Decken. Clypeus vorn schwach ausgerandet, Halsschild mit fast geraden Seiten, sein Hinterrand

vor dem Schildchen stark, und ebenso vor jeder Decke ausgebuchtet, viel schmäler als die Decken.Scapulae deutlich und quer stehend. Schildchen breit, spitzig. Decken ungerippt, seitlich wenigausgeschnitten, Pygidium sehr kurz und breit. Brustfortsatz kurz, zwischen den Hüften starkverengt nach vorn erweitert und flach abgerundet. Vorderschienen des tf ein-, der 9 zwei-zähnig, mittlere und hintere mit einem starken Aussenzahn.

D. dorsalis Donov. Schwarz, Decken braun mit breit geschwärzter Naht, Seiten des Hals-schildes breit braun. 28 mm.

Gen. Melobastes Thoms. Der vorigen Gattung im Habitus sehr ähnlich, unterscheidet sichvon ihr nur durch spitzere Hinterwinkel des Halsschildes, dreizähnige Vorderschienen bei cf* und 9, die mittlern Schienen zeigen meist zwei Aussenzähne. Die runzelig grob-punktirten

Decken mit Rippenspuren und stärkerem Seitenausschnitt. Kleinere Arten mit höherem Pygi-dium und kaum sichtbaren Scapulae.

M. xanthopyga Germ. Schwarz, Oberseite ganz braun, Hinterrand des Halsschildes und dieNaht fein schwarz. Mittelschienen mit zwei Seitendornen. 20 mm.

M. nigriceps Blanch. Aehnlich, aber viel gröber, runzelig punktirte Decken, die Nahtbreiter, schwarz eingefasst und die Mittelschienen mit einem Dorn. 1819 mm.

Gen. Chondropyga Kraatz. Wiederum ähnlich dem Genus Diaphonia, breite braun bedeckteCetoniden mit leicht ausgerandetem Clypeus, die Halsschildseiten mehr gebogen, sein Hinterrandwie bei Diaphonia dreifach gebuchtet, deckt die dicht behaarten Scapulae nicht. Die breiten,braunen Decken mit erloschenen Rippen, tief streifig-punktirt, seitlich wenig ausgebuchtet. Py-<, gidium breit, aber nicht so flach, wie bei Diaphonia, Brustfortsatz sehr kurz, endet in ein kleines

Knöpfchen, hinter dem dichte Haarfransen stehen. Vorderschienen des cf zwei, der 9 dreizähnig,die mittlern mit zwei Aussenzähnen, die hintern mit einem.

Ch. gulosa Jans. Plumpe, breite Art mit schwarzem Halsschild mit gelbem Seitenrand,in dem ein schwarzer Punkt liegt. Decken braun, Naht, Humeral- und Apikalpunkt dunkler.Unterseite schwarz mit gelblichen Seitenflecken am Bauch und gelbem Kniefleck der Hinterbeine.

' 24 mm.

Gen. Micropoecila Kraatz. Etwas schlankere und flachere Cetoniden mit glänzend-braunenDecken ohne Spuren von Rippen und ohne gröbere Punktirung. Ihr Brustfortsatz ist ziemlich' 1 schmal, wesshalb sie vielleicht noch in die erste Subtribus zu stellen wären, aber er ist kurz,