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2/1 (1825) Mark- und Stamm-Pflanzen
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(V. Llasse. Stengker.)

9. S. Blumen-Germer, Ookolricura D.

Blume aus der Zwiebel, trichterförmig, langröhrig,

sechsspaltig, mit 6 Staubfäden in der Röhre, z Capsch,,inwendig verbunden, klaffen inwendig, 3 fadenförmigeGriffel, viele runde Samen am Klappenrand; Zwiebel.Zeitlose, nackende Jungfer.

1. Gemeiner Bt.G., 6. aulumnale: Blatter breiklanzck:förniig, aufrecht, Blume röthlich. chttLkL-r-. t. süü. L?ro,^ Oet. I.t. 2 1. Schkuhr e. 101.

Auf feuchten Wiesen die letzte Zierde des Herbstes,Zwiebel treibt ungefähr Fuß hohe, 2 Zoll breite Blatterund im Spätherbst eine einzelne Blume: daher Zeitlose.Blume und Blätter vergehen, und die Capsel kommtmit neuen Blättern erst im nächsten Frühjahr aus der Erde,daher Mus ante P-Nrsm. linkraut auf den Wiesen, demVieh schädlich, Wurzel scharf. Hs-llx Lolclckci OLci-narum,

4. Sippschaft. Lrucht - Germer.

Blumen sechsblätleng, kleine Blauer mit langen Nageln undmeist Drüsen.

10. S. Nuß-Germer, Märoc)-mk>ium

Blüthen in großen Deckblättern, sechsdlätkerig, Blat-ter klein, oval, kappcnsörmjg, mit sehr langen Nageln, 6Staubfäden auf der Mitte der Kappe, 3 Capscln und 3Griffel; Zwiebel.

Blumen sehr sonderbar; die Blumenblätter sehenaus, als waren sie nur kleine, eingerollte Flügel derStaubfäden, welche oben weit darüber hinausragen;die Nägel sind so sein, daß sie nur die untere Haltteder Staubfäden zu seyn scheinen. Sie bilden meist einKöpfchen in einem Halbdutzend viel größerer und gefärbterovaler Deckblätter, welche eine tulpenartige Blume vor-stellen.