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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Einfluss der Temperatur auf die WiiUerscliläfer«

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geu Kälte, verbunden mit der grössten Kraft ihr widerstehenzu können, mit vollständigem und ununterbrochenem Wintcr-sehlafe kommen zugleich in der Klasse der Inscelen vor. Ic-neä zeigen die- Bienen, dieses die Raupen von Liparis cliry-sorrhoea.

2) Die Verschiedenheiten der Temperaturen, hei denender Winterschlaf überhaupt in dem Thierreiche auftritt, beträgt45°R., da die Bienen eine Temperatur von -{-24 0 R. J n ikrenStöcken den Winter über bewahren, die Raupen von Liparisehr ysorrlioca in einer Kälte von 19°R. nicht erfrieren. Willman die Bienen, wie diess in der neuesten Zeit durch vieleNaturforscher geschieht, wegen der hohen Temperatur in ih-ren Stöcken, von dem Winterschlafe ausschlicssen, so bleibtdoeli noch immer eine Differenz von 35°B., indem alsdannMyoxus avellanarius und die Raupe von Liparis elirysorrhoeadie Endpunkte der Temperaturen bilden, in denen der Win-terschlaf bestehen kann.

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