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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Dreizeliiues Capitel,

ter Salpetersäure Meine Klümpchen eines anfangs röthlichcnGerinnsels bildeten, das allinälig gelb wurde.

10) Bei einem am 15. Juli getödteten schwächlichen Thicrewar der Dünndarm mit grünem Chymns gefüllt, der Dieb darinenthielt etwas dunhlere Faeces; der Magen und die Gallen-gänge enthielten reichlich bräunlichrothe Galle.

11) Auf dieselbe Weise verhielten sich die Verdauungs-Organe hei einem am 19 desselben Monats getödteten kräfti-gen Thicre, nur dass der Magen strotzend mit (der hraunro-then Galle gefüllt war.

12) Bei einem jungen aber kräftigen ain 17. Juli 1843 ge-tödteten Thicre verhielten sieh die Verdauungs - Organe aufdieselbe Weise wie heim vorigen.

13) Bei einem am 18. desselben Monats getödteten Thicreenthielt der Magen sehr reichlich rolhhraunc Galle. In seinemhintern Ende und im Anfänge des Dünndarms befanden sichkleine Klümpchen eines rothbraunen Gerinnsels, und im Diek-darm weiche, tlieils graulichtc, thcils schwärzlichtc Faeces.

15) Bei einem am 15. Juli 1843 getödteten gesunden Thier,enthielt der Magen etwas Galle. Der ganze Darin war leer.

15) Bei einem Thicre welches am 9. April 1813 seinenKalkdeekel geöffnet hatte, und von mir bis zum 12. unter Was-ser getlian worden, fand ich im Oesophagus w enig, im Magenviel röthlich braune flüssige Galle. Ausserdem waren beson-ders im hintern Theile des Magens, wo die Gallcngänge ein-münden, zahlreiche Luftblasen, und hier auch ein paar Stückevon häutigen Deckeln, die das Thier wahrscheinlich verschluckthatte, bevor es den Kalkdeckel öffnete. Im Dünndarm, derzwischen den Lcberlappen sich durchwindet, w aren schainnigleweisse hreiigte Contenta, und im Dickdarm fast bis zur Af-teröttnung hin Faeces von gallertartiger Consistcuz, die den