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Der Winterschlaf nach seinen Erscheinungen im Thierreich / dargestellt von Dr. H.C.L. Barkow
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Dreizehntes Capitel«

Salpetersäure himmelblau 5 mit der honzentrirten Salzsäureblieb die Farbe unverändert. Naeh Verlauf einiger Stundenwar die mit konzcntrirter Salpetersäure vermischte Galle zurHälfte himmelblau, zur Hälfte hcllröthlich. Beide Hälften wa-ren scharf von einander gesondert. Am folgenden Tage wardie mit konzcntrirter Salpetersäure behandelte Galle hellgelb-lieb, ohne Gerinnsel, die mit verdünnter Salpetersäure behan-delte etwas dunkler gelb ohne Gerinnsel, die mit Schwefel-säure behandelte fast schwarz ohne Gerinnsel, die mit konzeu-trirter Salzsäure behandelte grün mit wenig Gerinnsel.

Bei einem am 8 . Mai 1844 untersuchten alten Thiere ent-stand weder durch konzentrirtc und verdünnte Salzsäure nochdurch konzentrirte Schwefelsäure Gerinnung. Die Salzsäureveränderte die Farbe nicht, durch die Salpetersäure w.urdc sieröthlieh, dann graulielif, so gelblich.

Bei einem am 4. Juni 1844 untersuchten Thiere war dieGalle dunkelgrün, sehr bitter. Durch Zusatz von konzcntrir-ter Salpetersäure bildete sich wenig- flockiges Gerinnsel. Inwenig Minuten wurde die Farbe erst braunroth, dann violett.Am folgenden Tage bildete sic eine gelbliche schmierige gleich-förmige Flüssigkeit, in der das Gerinnsel wieder zerflossenwar.

Bei einem am 12. August 1844 untersuchten vorjährigenThiere, dessen Galle dunkelgrün war, bildete sieh durch Zu-satz von verdünnter Salzsäure sogleich reichliches flockigesGerinnsel.

B. Einwirkung von Alkalien.

Bei dein alten am 8 . Mai 1814 untersuchten Thiere, brachteLiquor Kali caustiei ein gelbliches, Liquor Kali cavbonici einschönes grünes, Liquor Aminonii caustiei und Liquor Ammo-nii carbonici ein g-rünes Gerinnsel in der Galle hervor. Ambedeutendsten war die Gerinnung durch Zusatz von Kali car-