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mit der hiemit frei gewordenen Basis des gesunden Lebens sichverbindend, diese Basis wieder substanzirt. Wogegen die Auf-reizungs- und Deprimirungstheorie der Brownianer so wie dieVorstellung einer vis naturae medicatrix , die sieh selber helfensoll, nichts erklärt. Hieraus wird auch die natura morbi ver-ständlich.
P. 4. Z. 18—20. Das Innewerden dieser Quelle als einesvon uns Unterschiedenen, ihres Sichöffnens und Verschlossenseinsin uns ist die Basis aller Religion.
P. 5. Z. 2—4. Wie z. B. ein Liebender sich Vorwürfemacht, wenn er den Schmerz der Trennung von der Geliebtendurch Distraction zürn Schweigen bringt. Denn hier bringt derSchmerz der Trennung die Union.
P. 5. Z. 8 —10. Daher auch die Persönlichkeit der dreigöttlichen Formen oder facultés.
P. 5. Z. 13 — 22. Der Sprecher spricht von innen undaussen in mich. Alle meine Erfülltheit (Alimentation) kommtvon innen und von aussen in mich, und beide sollen sich ent-sprechen. Der Mensch lebt vom innern und äussern Brod.
P. 5. Z. 23—28. Wort ist das Gehörtwerdende. Ich kanndas Wort nicht hören, ohne dass ich es nachsprechend gemachtwerde.
P. 6. Z. 4. Facultés im Microcosme entsprechen denenim Macrocosme (die im Microtheos jenen im Macrotheos) alsdes letztem Regionen.
P. 6. Z. 11—13. Hier werden pensée, coeur, opérationunterschieden, wie p. 1 . ame, esprit, corps unterschieden wordensind. Dieu même ne prend corps que par son opérer,
P. 6. Z. 19. Dieses Herz (des Menschen) war das einzige,in dem der Schöpfer nach Schöpfung aller frühem GeschöpfeRaum fand und darum in dasselbe einging.
P. 7. Z. 2 — 6. Der Mensch ist Esprit divin, also überjenem Engel. Wir werden die Engel richten, heisst es in derSchrift, Hiemit ist der Mensch auch Intermede zwischen Gottund jenem Engel. Aber hier ist es das Organ, welches vom