Man könnte gegen den Gebrauch dieser Stan-gen sagen, wo die Leute das Gewehr lassen sollten,1 und ob sie das Gewehr, das sie noch in diesem Au-genblick gegen den Feind am Rande des Grabensgebraucht haben, wirklich weglegen, und zu denStangen greifen werden *).
Man muß indeß bedenken, daß hier nur vondem ersten Gliede die Rede ist, und daß das zweiteuoch beim Feuern bleibt.
. 2) In den Vertheidigungs-Dispositionen des! Colberger Lagers erhält die Besatzung den Befehl,auf die Brustwehr zu springen, spbald der Feindunter den Schuß und in den Graben kömmt, hier auf! ihn zu feuern, und ihn mit dem Bajonet, wenn erdie Brustwehr ersteigen wollte, wieder zurückzu-
*) Tielke will nur den 4ten oder 8 ten Mann ein Spen-den oder einen Sensenstiel geben. Außer daß ein Een-senstiel nicht viel länger als ein Gewehr ist, und hieralso vor demselben keinen Verzug hat, würde man sichi auch von dieser Vertheidigung, da nur eine geringe An-zahl sie leistete, nicht viel versprechen können. Hat dieganze oder die Hälfte der Mannschaft des ersten Glie-des aber diese Stangen, so kann sie, wenn von meh-rern Feinden die Brustwehr zugleich erstiegen wird, mitvereinten Kräften agiren; wobei zugleich das 2te GliedI und das erste, soweit es Gewehre hat, feuern. Ein an-
! ders wäre es, wenn man nicht die Srangen in erforder-
I sicher Anzahl haben könnte. Es versteht sich von selbst,daß die Leute mit Stangen bis zu dem Augenblick, woder Feind Anstalt zur Ersteigung trifft, ihre Gewehregebrauchen.
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