Glimmer liat bedeutenden Kalkgehalt. Plötzlich abergeht das Gebilde in Kalk über, so dass die eine Flächeder Schichte aus grünem Glimmer, die andere ausgelbem Kalke besteht. Eine Trennungsfläche ist nichtzu entdecken. Stellenweise ist nun dieser Kalk ziem-lich unverändert, etwas schieferig und gekörnt. Indiesem Falle hat er nicht die geringste Spur von ein-gesprengtem Glimmer. Tiefer aber in der gleichenaufgestellten Schichte, ist der Kalk neben dem eben-falls heller gewordenen Glimmer, in Dolomit um-wandelt. Hier ist zugleich die ganze Kalkmasse sehrreich von jenen Glimmersäulchen eingesprengt. Diefolgenden Schichten werden nun zu Schaumkalk, zuHalbdolomit, der in der Höhe des Tobels ganz zer-fressene Köpfe ohne eigentliche Schichtung bildet.Zwischen jenem Dolomite und jenem Schaumkalkefindet sich eine Mittelstufe, die durch eingesprengteTalkblättchen sich auszeichnet. Auf der Nüfenenfinden sich gewaltige Massen eines rhomboidal bre-chenden Lias, der meist sich schiefert, sehr eisen-haltig ist, und manch näher zu untersuchendes ein-schliesst.
Noch wichtiger ist der südliche Tobel, der vomAltstaffel empor zum Gletscher steigt, und in dem dieganze Bildung des nahen Faulhorns (s. Tafel XIII),nur weniger emporgehoben, zu Tage stösst. DieSchichten lassen, unmittelbar in jene des Faulhornsauslaufend, sich verfolgen. Die gleichen Schichten-Verhältnisse, wie unter der Nüfenen, treten auch hierauf, doch in weit grösserer Mannigfaltigkeit und Mäch-tigkeit. Indessen hält es schwer, sich im Tobel selbstzu Rechte zu finden • die Massen sind zu sehr über-einander gebrochen. So thut der Forscher wohl,