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Ueber Uferbefestigungen, Reinigung und Durchstechungen der Flüsse; Wiederbewässerung, Gräbenziehung; Teichnutzung und Verbesserungen; Einebnung und Aushebung über Seen, Mühlenbau, und Misbräuche der Müller, als wichtige Theile der landwirthschaftlichen Wasserbaukunst für Gutsbesitzer, Beamte etc : mit einer Kupfertafel in zwey Abtheilungen und zwanzig Figuren / von Jak. Christi. Wilh. von Scheurl
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129
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nen, und durch zu starken Trieb des Wassers schlak-terte immer seine Mühle/ und gieng doch nicht or-dentlich.

Von einigen Müllervervorcheilungen, die bis-weilen heimlich in Ausübung gebracht wer-den können.

Es möchte sehr nützlich sey»/ wenn Landes-herren durch ihre Herrn Beamte/ die die Oberauf-sicht mit der Guthsherrschaft auf Mühiordnungenhaben/ ausfolgende Müllermisbrauche, die baldmehr/ bald weniger/ hie und da ausgeübt werden,ein schärferes Augenmerk hatten/ als man bishergehabt hat. Zum Schluße dieser Schrift also fügeeinige der Misbrauche hinzu, auf deren Abstellungbey Mühlenvisitationen wo solche gefunden wer-den, man ernstlichen Bedacht nehmen sollte.

Wenn ein Müller:

i) ein löcherichtes Tuch, dort, wo der Beutelste-cken in Bcutelkasien geht, inwendig verborgenhangt; ingleichen, wenn er es gar über dieBeutel hinaushangt; dann stäubt ein Theil desMehls hinter den Bcutelkasten hinunter, undbleibt ihm allein, obgleich der Mühlgast beymaufschütten dabey ist.

s) Wenn er an den Säkgen, innwendig im Beu-telkasten, wo der Beutelstecken hindurch geht,ein Loch vorschlich läßt.

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