434 IV- Klasse. Vegetabilische und thierische Stoffe.
11. Proben von Kautschuck znr Belegung mehrerer Fabrikate, um sie wasserdicht z"machen. 12. Proben von Kantschuck in gepreßter Arbeit, nm allerhand Gegenständedaraus zu verfertigen. 13. Proben von gesponnenen! Kautschuck zum Berweben, ö"verschiedenen elastischen Artikeln. 14. Proben von gesponnenem Kantschuck z» ist'knüpften und aebäkelteu Damen-Arbeiten. Vvaelleiin. bor attoctr, aus Assam . P"''
ben von rohem Kautschuck und dessen Zubereitung für verschiedene Fabrikate, besteh«""in dem Holze, dem gewonnenen Saft des Kautschncks, aus Assam ; roher Kautsch"aus Assam , Singapore (Taberimemviitzna elastica, die ilintavvan der Malayen), ""
Para, Jamaika rc. Kautschuck in verschiedenen Graden seiner Reinigung, in zusa""mengepreßten Blocken, in Tafeln, die aus Blocken geschnitten sind, und in gestreckt«'"(spi-caü) Tafeln. Vnlkanisirter Kantschuck, d. h. mit Schwefel auf mechanisch""oder chemischem Wege verbundener Kautschuck; vulkaniserte Blöcke; Tafeln nachgäbe der verschiedenen Zwecke vnlkanisirt; Gespinnst dcsgl. zu elastischen Fabrikate"'gefärbte und viilkamsirte Tafel»; vnlkanisirterKautschuck, gepreßt und modellirt; G"webe zn wasserdichtem Zeuge und Fabrikate verschiedener Art; vulkanisirte doppeltund einfache Gewebe; konvertirte Tafeln, gefärbt, konverttrt und vnlkv-konvertick>Teig znr Streckung von Tafeln, und Firnisse aus Kautschuck re.
Die Behandlung des Kautschncks mit Schwefel mittelst Hitze, ein Verfahr«'"'welches man mit Vulkaniseren bezeichnet hat, wurde 1832 von dem Chemiker Hr.dersdorff zn Berlin erfunden und publizirt und in England dem Hrn. Thomas Ha»c«"unterm 23. Novbr. 1843 patcntirt.
Die merkwürdigen Veränderungen, welche der Kantschuck durch diese Beha"^lnngswcise eingeht, sind: seine Widerstandsfähigkeit gegen die Einwirkung"'klimatischer Temperatur, indem weder Kälte ihn härtet, noch Hitze ihm Nachtheilsist; seine Widerstandsfähigkeit gegen die zersetzende Wirkung gewöhnlicher Lösung^Mittel und seine bedeutend erhöhte und unwandelbar dauernde Elastizität.
Diese schätzbaren, durch Bulkanisirnng erlangten Eigenschaften haben dem K«>""schrick, dessen Gebrauch früher sehr beschränkt war, eine größere Bedeutung und «i"''vielseitigere Anwendung in Fabriken und. im Civil-Jngenienrwesen verschafft.
Federharz von kirn» «-bistir-a, gesammelt von Kapital» Vcrtch in Ast""''Knntsebork - Kiinnmt aus Lanivnua. Sumatra : !ll:uu,'out>! «Uns
rltti sozota (b'icn» raconiosn) aus Vizagapatam; Lnmbolo/ (Illarns inüica- ««'
Paulghat.
Gummi elastiknm war auch von Nordamerika in großer Masse, unter T"legung der verschiedenen Anwendungen, ausgestellt. Einige der merkwürdigsten st""'Landkarten, Pläne, Medaillen, Stühle und kleinere Kästchen, welche mit Lagen
Die Gntta-Percha wird gleich dem Kantschuck aus dem Milchsaft eines Ba""'^(der Isonauüra llutta) gewonnen, der besonders auf Singapore und den Malayisch ,
Inseln vorkommt. Leider wird mit den Bäumen sehr schonungslos umgegangen,dem man dieselben fällt, aus dem Stamme den Saft ansflicßen läßt nnd dabeis-i»->t Wabrsebcinlich wurde sich derselbe ebenso, wie der Kautsch«», durch E'"'
schnitt« in den lebenden Baum gewinnen und düster dadurch auch für die Folge
bar erhalten lassen. Die aus Jchore nnd der Malayischeu Halbinsel eingesa»^'Gntta-Percha- Proben wurden interessant, da sie in ursprünglicher Beschaffenheit
Erperimentatorcn vertheilt worden sind. Professor Solly benutzte einige von dick'zn der Analyse, die er bei der ersten Einführung dieser Substanz anstellte. D<«handenen sind von dem Colonel Bonner aus dem Ostindischen Hause eiliges"worden. Mehrere Originalproben, welche von dem Dr. Montgommery dem IndischHause eingesandt worden sind, sah man ebenfalls auf der Ausstellung.
Auch von der Londoner Gutta-Percha-Gesellschast nnd mehreren and«"