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Ersterer im Jahr ,2z 2; dieser durch eine Bulle voa
12Z8 b).
Zur Aufnahme dieses jungen Stifts trug der edleGraf Rudolf von Habsburg-Laufenburg, Domprobst zuBasel, den das Rhetnfeldische Kapitel, durch eine klugeWahl zu seinem Probst im Jahr 1270 ernannte, sehrvieles bey. Obgleich er seine pröbstliche Würde nur kurzeZeit bekleidete, weil ihn seine persönlichen Verdienste imI. l27Z auf den bischöflichen Stuhl zu Konstanz erhobenhatten, so vermehrte er jedoch dem Stifte seine damalsnoch geringen und bedeutungslosen Einkünfte, Gefalle im-Haabschaften, theils durch verschiedene dem Stifte Vortheil-hafte Täusche, mit dem adrlichen Stifte Olsperg; theilsdurch neue Erwerbungen, die er zu des Stifts Handengemacht halte.
Im Jahr ,27z genoß die Stiftskirche zu Rheinfeldendie seltene Ehre, welche nicht jeder ihrer Mitschwestern
b) EsnllrmLtio Lrectioaio all ttenrico Ueze Korn. iiZo- Eon-Lrmrtia Lrectionft LceleÜL parocliialir klleiafelil, in collexi»»tam L Lregorio k. k. IX. irzz.
Anmerkung des Herausgebers.
In diesen Zeitpunkt gehört auch die Verwandlung der PfarrkircheSt. Peter zu Basel, in ein Collegiatkift. Eden dieser Bi chof Hein-rich H, bat, wie das zu Rbeinftlden, so auch dieses Chvrherrcnstift,nur mit der Einschränkung aufgerichtet, Laß das Recht einen CufioSbey dem Petrinischen zu ernennen, bey dem Dompropst der Hoch»-ist Daftl st-hen Plle. Bey der Kirchenreformation zu Anfang ocSscchszehntcn Jahrhunderts als alle geistliche Co> poration. n zu Base!aufgehoben worden, wurden 6 Canvnikate des Stifts St. Petermit akadenwchen Lehrstellen vereiniget, von welchen Eines, derProfessor der Tbeologie, so über das neue Testam nt ließt, hat;drey die Fakultät der Rechten; und zwey die Medizinnche besitzt,uoch dermalen verwaltet ein Schaffner, die noch übrigen Einkünftedieses Stifts, die aber durch Zeit und Umstände jrbr vermindertworden.