273
lichen Zuge getödtet wurden oder in Gefangenschaft sielen; dawaren seine Maßregeln trefflich, und der Erfolg schien sie krönenzu wollen. Er nahm das schon von Gomez eroberte Almadenund in wenigen Tagen fünf andere kleine Forts *), an denenalle Versuche der Parteigänger gescheitert waren, wodurch erihre Achtung vor seiner überlegenen Macht erzwäng. Dann er-ließ er strenge Strafbefehle gegen Jeden, der ein Vergehen ge-gen die Disciplin oder die geringste Erpressung und Beleidigungder Einwohner sich zu Schulden kommen ließe. Wer des Dieb-stahls überwiesen war, wurde ohne Gnade erschossen, wer ohneErlaubniß auf eine Stunde sein Corps verließ, wurde erschossen;die Christinos selbst rühmten, daß Don Basilio mit ihren Ge-neralen gemeinschaftlich auf die Banditen Jagd mache, die bis-her jene Provinzen infestirten.
Da er so den ersten, dringendsten Schritt gethan, um dieRäuber in Soldaten umzuschaffen, strebte er, möglichst sie zuorganisiren und zugleich zu überwachen, indem er viele seiner
besten Officiere unter die Corps von Halillos, IM und Lre-jita vertheilte. Auch wollte er Einigkeit und Combination inihre Operationen bringen und hoffte, wenn er einigermaßen anmilitairisches Handeln sie gewöhnt, um seine kleine Division' als den Kern ein furchtbares Corps zu bilden, welches im Jn-k nern Castiliens, im wahren Centrum der Monarchie, von ent-s scheidenden Einflüsse auf den Krieg werden mußte. So weit^ war Alles gut.
Bald jedoch verdarb die Schwäche des Generals, der un-glückliche Gang der Ereignisse und die Abneigung der Cabecillas,was die Kraft kaum erreicht hatte und nur Kraft erhalten konnte.Orejita war der einzige unter den Chefs der Manch«, welcherwahrhaft das Beste der Sache im Auge hatte und daher mit
*) Jedes bedeutende Dorf in der Manch« war zum Schutze gegendie Banden befestigt.
18