BevgwcrkSteich».
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Um schlechtesten ist der Grund von Triebsand und Moor.erde, welcher aber in gebirgigen Gegenden wenig odergar nicht vorkömmt.
Ein Teich muß ferner an einem so hoch liegendenOrte angelegt werden, daß man daraus das Wasser aufdiejenigen Maschinen und Räder leiten kann, wo es er-forderlich ist. Deswegen müssen vor der Anlegung desTeiches alle hierzu in Vorschlag kommende Gegendenmir derjenigen Höhe, wohin man die Künste und andereManipulationswcrke mit Vorthcilj stellen kann, genaynivcllirt werden ; s. W a ssc r w ä g e n. Dadurch ist mandenn erst im Stande, die vorthcilhafteste Gegend aus-findig zu machen, woher das Wasser auf die nöthigenPlatze kann geleitet werden. Liegen die Erzgruben hoch,so kann man tiefe Thäler zu Teichen auf Förderungs-und Wassermaschincn nicht gut nutzen, sondern sie etwanur zu Poch - und Hüttenwerken gebrauchen. Man istdaher genöthigt, verschiedene Teiche in mehrer Höheder Thäler anzulegen. Weil aber hier bey Regenwetterder natürliche Zufluß picht groß ist, so müssen um dienahe gelegenen Berge Graben gezogen werden, die dasRcgenwasser von allen Seiten zuführen. Liegen dieErzgruben tief, so kann man auch den Teich in einemtiefen Thalc anlegen, in welches von beyden Gebirgscikenverschiedene andere Thaler zusammenlaufen , und dasRcgenwasser in das Thal bringen, wo der Teich liegt.Auf diese Art erspart man die kostbaren Wassergraben,die man, wenn der Teich hoch liegt, zu der Herbcy-führung des Regrnwasserö an den Bergen herumfüh-ren muß.
Die Größe des Teiches richtet sich sonst hauchtfach-lich nach der Menge der für jede bestimmte Zeit, z. B.für eine Sekunde, eine Minute, Stunde u. s. w. be-nöthigten Aufschlagwasser, und deö Wasserzuflusses.Ein ganzes Revier erfordert mehr Aufschlagwasser, alsein einziges Grubengcbäude; f. Aufschlagwasscv.Je größer und fortdauernder der zum Wasserbcdürfnißtägliche Zufluß des Wassers ist, desto weniger braucht