444 Schoriisteinfegemaschine
Bürste ähnlich gemacht. Statt des Stiels hat diese tBürste lauter auf ein Seil gereihte Röhren (wie eine 1Perlenschnur). Jede Röhre ist zo Zoll lang, und -jhalt im Durchmesser è Zoll oder etwas mehr. Das .1durch die Röhren hindurchgezogene Seil ist an fei- jnein obersten Ende über der äußersten Röhre mit der !Bürste verbunden. !
Wenn nun mit diesem Werkzeuge ein Schorn» jstein gekehrt werden soll, so schiebt man erst die eine jRöhre, welche der Bürste zunächst sitzt, von unten !in den Schornstein, und zieht sie auf und nieder.Damit sie dann höher hinaufkomme, so nimmt man jau6) die zweyte Röhre, dann die dritte, die vierte rc., jbis die Bürste den obersten Theil des Schornsteins 'erreicht und alles rein gefegt hat. Da nun eine iRöhre auf der andern ruht, so bilden sie, auf einan- ;der stehend, gleichsam eine Stange, die mit Gelen- .ken versehen ist, womit man von unten an bisoben hin den Schornstein reinigen kann. Will mansie wieder aus dem Schornsteine heraus haben, so ;braucht man nur unten an der Schornsteinmündungeine Rühre nach der andern herauSzuleitcn. — DieseVorrichtung ist übrigens auch in allen geschleiftenSchornsteinen zu gebrauchen. Statt der Röhren ander Schnur könnte man auch eine Gelenkketteanwenden, statt des Klotzes aber einige hölzerne übereinander gelegte und fest zusammengeschraubte Plat-ten, welche Besenreis oder Heidekraut zwischen sichhaben.
Die Reinigungsmaschine des E>»gländers Da-vis ist auf folgende Art eingerichtet. Oben an denSchornstein wird eine Walze befestigt, von welchereine Kette oder ein Seil in dem ganzen Schornsteineherabhangt, und unten um einen andern Cnlinder sichwickelt. Um diesen und um die «bere Walze wirddie Kette oder das Seil herumgezogen. Letzteresenchä.t an einer gewissen Stelle einen elastischen.