Band 
Erster Band.
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Die Sternschnuppen fallen entweder vereinzelt und selten,also sporadisch, oder in Schwärmen zu vielen Tau-senden: die letzteren Fälle ^arabische Schriftsteller vergleichensie mir Hcuschreckcn-Schaarenl sind periodisch und bewegensich in Strömen von meist paralleler Richtung. Unterden periodischen Schwärmen sind bis jetzt die berühm-testen geworden das sogenannte November-Phänomen(12- 14 Nov.) und daS des Festes deS heil. LaurcntiuS>10 Aug.), dessenfeuriger Thränen" in England schonlängst in einem Kirchcn-Calcndcr wie in alten TraditionneualS einer wiederkehrenden meteorologischen Begeben-heit gedacht wird. Ohncrachtct bereits in der Nacht vom12 - - 13 Nov. 1823 nach Klöden in Potsdam , und 1832in ganz Europa , von Porlsmouth bis Orcuburg amUralflusse, ja selbst in der südlichen Hemisphäre in Jlc deFrance, ein großes Gemisch von Sternschnuppen undFeuerkugeln der verschiedensten Größe gesehen worden war;so leitete doch eigentlich erst der ungeheure Sternschnuppen-schwarm, den Olmsted und Palmer in Nord-Amerika am12 13 Nov. 1833 beobachteten und in dem an EinemOrte, wie Schneestockcn zusammengedrängt, während neunStunden wenigstens 230,000 fielen, auf die Periodicitätder Erscheinung, aus die Idee, daß große Slernschnuppen-schwärme an gewisse. Tage geknüpft sind. Palmer inNew-Haven erinnerte sich des Meteorfalls von 1799, denEllicot und ich zuerst beschrieben haben ch und von demdurch die Zusammenstellung deö Beobachteten, die ich gege-ben, erwiesen worden ist, daß er im Neuen Conlinentgleichzeitig vom Acquator bis zu Neu-Herrnhut in Grön­ land < Br. 63" 13') zwischen 36" und 82" der Länge

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