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herrenstand konnte mit so viel wählenderKunst die formen des Lebens wandeln underst die Instinkte der Vornehmheit, die jetztsich regten, konnten den Ldel zu einemwirklichen 5tand machen.
wenn sich irgend ein Zeitalter einerbezeichnenden Linie rühmen darf, so ist esdie 6otik: die starre Steilheit ihrer formund die bizarre fantastik, mit der sie alleMassen ihrer Lauten in tausend Linien undflächen auflöste und doch auch wieder inherrischer Meisterschaft zusammenhielt, bietetsie am köstlichsten dar. von den ungezähltenharmonieen, die von den schönen Verhält-nissen aller dieser Lauten uns in's Ohr klingen,steigt ein Iriumphgesang der reinen formempor. Keine Laukunst erzählt, diese aberam wenigsten: sie spricht nur durch die Linieselbst zu uns. Durch dieselbe 5tilisierungaber haben die lebendigen Menschen vondamals ihr Leben aufgehöht, ihr Liebengesteigert, ihre öebärde verfeinert. Und wiegross war ihr Werk, da sie doch die Erstenwaren, die so thaten, und da sie kein Muster,kein Vorbild nachahmten, wie ihre Laukunstdie erste Empörung des germanischen Eeistesgegen die Kunstherrschaft der Lntike, so wardas neue Leben, das sie schufen,'noch mehrihr Eigentum. Und der Zauber ihrer Liniehat sich von den Menschen über alle Dingeverbreitet, die ihnen nahe waren: damalszuerst wurde öerät und Eewand mit reichemSchmucke umkleidet, die Lurgen waren ausserden Königspalästen die ersten wohngedäudeedlen 5tiles. Und es bedeutet vielleicht denartistisch höchsten Luhm der Sotik, dass sie,wo immer sie auch vordrang, formenkunstblieb, nie ängstlich am 5toffe klebte und dieWirklichkeit immer herrisch gemeistert hat.Ob sie auch ihren geschnitzten Mtären vielbunte 5childerungen einfügte, man empfindetalle diese heiligen öeschichten nicht als umihrer selbst willen erzählt, sondern als voll-kommen bezwungenes Leiwerk der 5chmuck-form. Und wer, der in dem feierlichen Hainder pfeilerbäume wandelt, den der einzigeErwin pflanzte, denkt an die hundert Einzel-szenen der Slasmalereien. Über ihn durch-schauert die farbenglut, die durch allefenster bricht und als ein mgstisch wogendes
Hei-koi-per-SItter su; velWdettef Si-onre.
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