S25
Kalk, Alaunerde, und einer besondern Säure, die derZuckcrsäure ähnlich ist, sich aber durch ihre Krystallisir-barkeit in der Verbindung mit Kalk, und die Zerlegungder schwefelsauren Alaunerde von selber unterscheidet.Er findet sich zu Altern in Thüringen auf bitum . Holzeund Holzerde unter Begleitung des natürlichen Schwe-fels. Zu Langenbogen im Saalkreise; auch in der Schweiz mit schlackigem Erdpeche. Dieß Fossil darf nicht mitdem Melihth der Franzosen von Capo di Uove verwechseltwerden. S. a. g. O.
Zornachat, s. Achat.
Hornblende (ogmocerium korst.), von dem hornar-artigcn Ansehen und der Aehnlichkcit mit der Zinkblendeso genannt, und nach Karsten der Kiesel-, nach andernder Thonordnung eingeordnet, wird vom ersten unterfolgenden Arten aufgeführet:
s) Hornblende, basaltische (nach Hauy diezweyte Art von seinem ^mpiübole), auch Basa ltb len-de, Basaltine, krystallisirte Hornblendegenannt, gewöhnlich sammet- selten rabenschwarz, au-welchem letzten sie bis ins Schwärzlichgrüne übergeht;bey einem höher« Grade der Verwitterung peschschwarz,manchmahl auch bunt angelaufen, und bey dem Uibergangein Augit, mit dem sie in naher Verwandtschaft steht,auch schwärzlich- und lauchgrün von Farbe zugleich miteinem Grade von Durchsichtigkeit und einer größerenHärte. Ihr Vorkommen ist bloß in Krystallen vongleich-winklichen sechsseitigen Säulen mannigfaltig zugespitzt;von ungleichseitigen sechsseitigen Säulen mit 4 breitenund * schmalen, und umgekehrt mit - breiten und 4schmalen, auch abwechselnd breiten und schmalen Seiten-flächen und mannigfaltigen Veränderungen; von Zwil-lingskrystallen, die mit den zwey breitem Seitenflächenso an einander gewachsen sind, daß die Zuschärfungsflä-chen an dem einem Ende einspringende, an dem andernausspringende Winkel bilden; von ungleichseitig achtsri-uriner. Handl. P