Band 
Zweyter Band.
Seite
288
JPEG-Download
 

»83

stockzimmcrung, welche einen ungeheuren Druck zu tragenhat, oder sie stehen in einer schönen Maurung. Unter letz-tem sind die eyrund ausgemauerten Seil-, Gestänge-, undLage - Förder - Strecken zu bemerken. Die zur Maurungund zum Versetzen der Weitungen nöthigen Steine liefertein Steinbruch oben am Berge siehe b'i§. Auf

einer geneigten Ebene gelangen sie zur Tageöffnung deS Kah-nekuhlcr Schachtes, ljnd werden nun durch denselben an dienöthigen Punkte gefördert.

Zu erwähnen ist auch eine Quelle mit süßem Wasserbey 7 I"ig. 2, während alle übrigen Wasser der Grube Vi-triolische und Ecmentwasser sind. Durch letztere gewinntman auf der Strecke 1 etwas Kupfer, indem man Stückenaltes Eisen hineinlegt.

Das Betriebssystem, welches man im RammelSbergebefolgt, ist folgendes:

i) Man greift die Lagerstätte in verschiedenen Teufendurch Querschläge, die von den Fördcrschächten ausgehen,an In alten Zeiten geschah dieß, wie der Prvsilriß I'iu. lzeigt, aus dem Hangenden; in neuern Zeilen aber sah mandie Unzweckmäßigkcit dieses Verfahrens ein, und sing denAngriff aus dem Liegenden an. In den letzten Jahren hatman auch den Versuch gemacht, den Stock streichend abzu-bauen. (Siehe n, b'i'Z. , und 3 )

a) In diesen verschiedenen Niveaux treibt man mittelstdes Feu ersetze große Weitungen in die Erzmaffc. (S.k'Z. 2.)

5) Je höher die Förste in diesen Weitungen wird, jemehr wird die Sohle durch Versetzung mit Bergen erhöbt

4) Das durch das Zeuer losgebrannte Er; wird ge-sammelt; jedoch muß es auch zuweilen durch Sprengarbeicgewonnen werden.

5) Die gewonnenen Erze werden endlich auf den Srrck-