Band 
[Erster Teil.]
Seite
21
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21

Lithostylidium

Amphiodon.

Spongolithis Aratrum.

angulatum.

Crux Andreae.

*

calcaratum.

*

Erinaceus P

*

curvatum.

i

Fustis.

*

ijuadratum.

>

mesogongyla.

#

rüde.

*

robusta.

Trabecula.

s

unidentatum.

Hüglige Kalkcryslalldrusmi.

Spongolithis acicularis. Bimsteinfragmente.

Der Niederschlag dieser warmen Quelle zeichnet sich durch sehr zahlreiche, starke Spongolithen von eigenthümlicher Art aus,welche schliessen lassen, dass es dort einen brakischen Süsswasserschwamm ( Spongilla ) besonderer Art gehen möge, dem sie vielleichtsämmtlich zngehören. Die Hauptformen sind Spongolithis robusla und Erinaceus? genannt. Ausserdem ist Sluuroptera parva sehrhäufig, ganz ähnlich der 1842 aus Real del monte abgebildeten Form. Dazwischen linden sich zahlreiche. Schalen der beiden sehrzierlichen, neuen Arten von Discoplea. Das Uebrige sind untergeordnete, seltnere Formen. Die kleinen, slrahligen Kalkkugeln und dieBimsteinfragmente bezeichnen das warme Wasser im vulkanischen (trachytischen) Boden deutlich, auch wenn die bestimmte Anzeigedavon fehlte.

XXXII.

SAUERBRUNNEN VON KOEl'RI - KOEI.

Fast in gleicher Erhebung wie Hassan Kaleh, und nur einige Meilen östlich davon entfernt, liegt an einer alten, merkwürdigenBrücke, welche über den Araxes und Kaleh-Su, beide noch getrennt, zugleich führt, ein jetzt elendes Dorf, welches Koepri-Koei,Brückendorf, heisst. Eine halbe Stunde nordwärts vom Dorfe befinden sich auch Mineralquellen. Sie liegen dicht an einem Bache, inden ihr Wasser sich in solcher Menge ergiesst, dass dieses selbst einen säuerlichen Geschmack annimmt. Lockere Lava, Bimstein,basaltischer Trachyt und vulkanischer Tuff sind der Boden. Nur 2 Quellen sind von den vielen von einiger Bedeutung. Der Geschmackdes Wassers ist schwach säuerlich. Eine erhöhte Temperatur ist nicht angemerkl (Koch, Wanderungen II. p. 329, 332). Auch vonhier erhielt ich schon 1844 Proben des erdigen Quellabsatzes. Die Untersuchung hat damals und neuerlich folgende Formen ergehen:

Folygastern: 30.

Amphora libyca.

Cocconema lanceolatum.

t leptoceros.

Entomoyaster armeniacus.

Eunotia amphioxys.

; Textricula.

Fragilaria granulata.

* rhabdosoma.

Galliomlla laevis.

s variam.

Gomphonema gracile.

Navicula Amphisbaena.

* amphioxys.

* fulva P

s Silicula.

Pinnularia viridis.

Podosphenia Pupula.

Stauroneis lineolata.

Stauroptera cardinalis.f parva.

Surirella. amphibola.

f Librile.

Besonders zahlreich und charactergebend sind in diesem Quellabsatz die vielen Arten der Gattung Surirella, besonders Surirellaslrialula, welche auch in den weniger heissen Karlsbader Quellen häufig ist. Ganz eigenthümlich ist die Entomogaster genannte Form,welche als ein bisher unbekanntes Genus angesehen werden kann. Surirella amphibola ist nur hier und in Baskan; Surirella Myodonist der amerikanischen gleich; erstere wurde bereits 1844 beschrieben.

Surirella Myodon.j splendida.

t striatula.

t undata.

Synedra Entomon ?j fasciculala.

* spectabilis.

* Ulna.

Fhytolitharien: 11.

Lithodontium furcatum.

* rostratum.Lithostylidium Ampliiodon.

: angulatum.

* biconcavum.

5 hispidum.

« laeve.

* rüde.

* Taurus.

? Trabecula.

Spongolithis aspera.

Pilus Ornithorhamphus.Valvulae Entomostraci.

XXXIII.

K A S B E L - S U.

Der Kasbel ist die Wasserscheide des Murad und Araxes . Der Kasbel-Fluss ist bei seiner Vereinigung mit dem Araxes diesemgleich, so dass er der östliche Quellenarm des Araxes ist. Von einer Quelle des Kasbel-Su, ziemlich in gleicher Höhe wie die vorigenPunkte, erhielt ich von Herrn Prof. Koch einen Quellenabsatz zugesandt, dessen auch schon 1844 im Allgemeinen Erwähnung geschehen,folgende Formen sind nun daraus specieller ermittelt:

I