zügsu über das periodische Verhalten des Wügs,über dessen locale Veränderungen, über seinen Ein-fluß auf die Flötzbaue, die man oft mehrere Jahrelang ungestört unter den mit Wasser erfüllten Kalk-schlotten fortsetzen kann u. s. w., zu machende Wahr-nehmungen, deren nähere Auseinandersetzung hier je-doch zuweit außer den Gränzen meiner Darstellungliegen, und ohne bergmännische Kenntnis des !o-cals nicht einmal verständlich seyn würde.
Die Helbraer Kalkschlotten sind übrigens weni-ger schön, aber schauerlicher, wie die Wimmelburger.Alles zeigt hier mehr Zerstörung und Verbrechung,daher sind sie auch mit mehr Gefahr, wie die Wim-melburger, zu durchwandern; die Gewölbe der ein-zelnen Grotten habet! weniger Spannung und Hal-tung; der Gips ist weniger rein und fest wie inWimmelbmg; die häufigern und größern Massenvon reinen Stinkstein, mit denen er durchzogen ist,veranlassen, daß ohne Aufhören grössere Massen oderkleinere Stücken aus den Gewölben herunter brechen,die den schmalen Pfad, der sich labyrinkhisch zwischenihnen bis an den Wasserspiegel «fortzieht, immerwieder unbekannt und stets unsicher mache«.
Von Helbra weiter gegen Morgen folgen wahr-scheinlich ähnliche Schlottenzüge, so wie das dar-unter liegende Kupferschieferflötz fortstreicht; diesverrathen theils die Erdfalle zwischen Grosörnerund Thondorf; theils weiß man, daß auf diesem We-ge den Tiefbauen in den bey Burgörner liegendenResteren Wasser zugeführt werden.^)
Doch
*) S. Xvinklers Anleitung ;um Alötzbergbau S. 67.