noch seine völlige Reife erhalten haben. Anderebehaupten däs Gegentheil, und wollen, daß derFlachs vollkommen reif seyn müsse, um einen wei-chen und zarten Faden liefern zu können: dirMeisten aber stimmen ^darin überein, daß man ei»nen Mittelweg Hiebey einschlagen müsse; und die«ses scheint auch in der That, bis nach ausgemach-ter Sache, deren genaue Ausmittelung nur durchunwiderspreepbare Erfahrungen veranstaltet wer-den kann, der richtigste Gesichtspunkt zu seyn, vostwelchem ausgegangen werden mußv
Zoz,
Man raufe daher den Flachs zu einer Zeit-wo der Stengel nicht mehr ganz grün, abey auchnoch nicht völlig gelb worden ist, wo die unteritBlätter am Stengel abfallen, und wo die Samenskavsel (die Dotter) gelb wird und beym Eröf-nen einen gelblich wordenen Samen erkennen läßt.Man lasse den geraufeten Flachs- bis zur völligesNachreife des Samens- auf dem Flachsacker aus-gebreitet liegen; man fahre ihn nun Nach Hause-man trenne ihn durch das Riffeln von der Samenskapsel, und binde ihn dann in Bündel: er ist nustso weit, daß die Röste oder Rotte damit vor-genommen werden kanm
Ü
Hermbst vrunds d Bleschlunstrrj