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10/2 (1789) Die Gradierkunst / Franz Ludwig Cancrinus
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93
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der Salzwerkskunde. 93

ein Gradierbau an einem Stuͤkke nur 2400 Fus langſein kan: So leichte begreift man doch, daß in derLinle eines ſolchen Baues ein noch anderes Stuͤkvon einem Gradierbaue uͤber iene 2400 Fus fort-laufen, und nach dem Abhange des erſten forige-bauet werden koͤnne. So, daß man, ie nach demes der Fall des Erdbodens zulaͤſt, den Boden in einerFlaͤche fortlaufen, oder am Ende des erſten Stuͤksum etwas abſezzen, und die Hoͤhe des Stoks wie-der mit 20, oder auch 24 und 26 Fus, als ant niedrigſten Orte, oder auch, wenn es der Erdbodenzulaͤſt, mit 24, oder auch 28 und 30 Fus, als amhoͤchſten Orte, anfangen laͤſt.

e.von der Bedekkung der Gradierhaͤuſer.

§. 346.

Bei den Salzwerksverſtaͤndigen ift es ſchon langezur Streitfrage geworden: ob ein bedekter, oderein unbedekter Gradierbau, beide unter einerleiUmſtaͤnden betrachtet, am beſten gradiere? Undhalten einige die erſteren, andere aber die lezteren vordie Vorteilhafteſten in der Gradierung. Alſo ieztauch zu der Beleuchtung dieſer Frage(F. 332 Zif. 3).

$. 347.