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Die Fahrt der "Wega" über Alpen und Jura : am 3. Oktober 1898 / Alb. Heim, Jul. Maurer, Ed. Spelterini
Entstehung
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12
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II.

DieWega

von

Kapitän E. Spelterini.

A. Konstruktion des Ballons, Netzwerkes und der Gondel.

Der BallonWega ist rein im Hinblick auf den wissen-schaftlichen Zweck der Bahrt konstruiert worden. Seine Grösseund Stärke erlauben, wirkliche Luftexpeditionen von langer Dauerund in grosse Höhen zu unternehmen. Der Auftrag zur Her-stellung des ganzen Luftschiffes wurde Herrn Georges Besanjon,Ballonfabrikanten in Paris , übergeben.

Die Dimensionen und die Konstruktion des Ballons Wegasind die folgenden:

Der Ballon ist vollständig kugelförmig.

Durchmesser des gefüllten Ballons . . . 18,441 m

Umfang. 57,84

Theoretischer Inhalt. 3268 m s

Inhalt mit Wasserstoffgas gefüllt und da-durch etwas gedehnt (praktischer Inhalt) 3350 m 3

Oberfläche. 1065 m 2

Der Ballon ist hergestellt aus japanesischer Seide (Ponghee)mit linearer Zerreissungsfestigkeit von 1000 bis 1500 kg per m 2 .Jeweilen 66 trapezförmige Stücke (panneaux) sind zu einem Meri-dionalstreifen (fuseau) zusammengenäht und die ganze Kugel istaus 48 solchen Meridionalstreifen gebildet. Im ganzen setzt sichder Ballon somit aus 3168 Seidenstoffstücken zusammen. Ausser-dem sind gegen die Pole hin Verdoppelungen auf 480 dieserSeidenstücke angebracht, wodurch die Gesamtzahl der Seidentrapeze,