90
Aspirationsthermometers so genau als möglich ermittelt. Wirgeben in nachstehendem für die verschiedenen Drucke von 728,600, 500 und 400 mm eine der erhaltenen Reihen wieder, mitBeschränkung auf die ersten 75 Sekunden der beobachtetenAbkühlungsdauer, die im Ganzen ungefähr 5 Minuten bis zurkonstanten Einstellung auf die Umgebungstemperatur bean-spruchte.
Abkühlungsdauer
in Sekunden
Druck:in mm
0
15
30
45
60
75
Temp. d.Umgeb.
Temperatur
des ventilierten Thermometers in 0
728
1
34,4
27,6
23,2
20,7
19,2
18,2
16,8
1
34,2
28,2
24,8
22,9
21,9
21,2
20,0
600
1
31,7
27,6
25,1
23,6
22,7
—
21,1
1
32,6
28,3
25,5
23,8
22,8
—
21,0
500
I
34,4
29,8
26,4
23,9
22,5
21,6
20,1
\
30,0
26,5
24,6
23,3
22,4
—
21,0
400
|
30,5
26,9
24,1
22,3
21,0
20,2
19,1
1
28,8
25,6
23,3
21,6
20,5
19,9
18,8
Bezeichnet A die einzelne, für jede Viertelminute oben ge-gebene Temperaturdifferenz zwischen ventiliertem Thermometer undmittlerer Temperatur der Umgebung, so berechnet sich nach derBeziehung
t=ms: x 1 o S' bri «' (ti)
aus den Unterschieden der natürlichen Logarithmen, je zweier umeine Viertelminute auseinanderliegenden Beobachtungen, leicht einMittelwert für den auf die ganze Minute bezogenen, den genanntenDruckwerten zugehörigen Trägheitskoeffizienten a des benutztenAssmann’schen Aspirations-Thermometers. Wir erhalten so für denLuftdruck von: 728 600 500 400 mm
Trägheitskoeffizient a = 0,50 0,54 0,54 0,55
Bei den Versuchen mit dem Fuess’schen Aspirations-Thermo-graphen erwärmte man die Bourdon-Spirale vorerst im Zimmer auf