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21 (1850) Die Umbelliferen der mitteleuropäischen Flora / von H.G. Ludwig Reichenbach
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telländischen und adriatischen Gebiet. Die Angaben in Wallis und Belgien sindgewiß jetzt nicht mebr gültig, falls sie es je gewesen sind.

Taf. 42. MDCCGLXXXIll. II. Pflanze. 1. Schuppe eines HüllchenS. +.7. Doldchen. +. 8 9. Blumenblätter. -ft. 10. Doldchen. -ft. 11. Junge Frucht- +.12 Durchschnitt durch Fruchthälfte. +.

11. B. Gerardi Jacq. Austr. III. Tab. 356: Hüllen mehrschuppig, Hüllchenso lang, wie Frucht, Blumenblätter aus Scheitel kappig, Frnchtstriemen zahlreich,ungleich, Rispe ausgebreitet Dophyllum Gerardi Hoslhi. Umb. 115. Gerard. Galt.Frov. Tab. 9. Held). Crit. II. 296. (R. Gerardi .lacq. var. patens.)

b. breviradiatum Rcbb. I. c. p. 56. fig. 294.

c. virgalum Rclib. I. c. p. 56. fig. 295.

Zu beiden gehört R. alline Sadl. tl. Gom Peslli. cd I. p. 204. Nach Kochund anderen hat R. Gerardi Thälchen ohne Striemen, R. attine aber Thälchenmit Striemen. Ich habe nie ein I! Gerardi ohne Striemen gefunden.

Alle Exemplare scheinen durch viele Mittelfvrmen verbunden. Meist ist diePflanze zarter, als vorige.

In Oestreich, Ungarn , dem Bannat, Dalmatien Sommer. ©. Z. B. Wien v. Kovats! Welwitsch! Pvkorny! Petter! R. Gerardi Ofen Lang! ZwischenGebüsch bei Markowitz 2. Oclbr. 1815 Wierzbicki! Zwilchen der Saat derInsel Torcola bei Lcsina Stativ. De Bit.!

b. breviradiaium et virgalum: Wien Leitbner! Ofen Sadler! Lang!

Taf. 46. MDCCCLXXXY1I. I. Pflanze. 1. 2 Blumenblätter, -j-. 3. Frucht. +.4. Durchschnittene Fruchthälfte. +.

c. virgalum: (alline Sadl !) II. Pflanze. 5. 6. Blumenblätter. +. 7. Dold-chen. +. 8. Frucht. +. 9. Durchschnitt durch Fruchthälfte- +.

b. Früchte glatt (wahrscheinlich im Zustand der Reife alle glänzend). Hüll-chen aus mehren Schuppen, welche die Blüthen überrage».

12. B. Kargli De Vis. Dalm. III 35: Schüppchen der Hüllchen verkehrteiförmig spitz, dreincrvig, krautig, Nerven frei, Blumenblätter mit kappigcmScheitel, Zipfelchen mit Nerven, Blätter keiligzungig spitz. Herrn de Bisiani'sBeschreibung:Stängel stark verzweigt, schlank, Blätter umgekehrt lanzcttlich zu-gespitzt, dreincrvig, die untern lang gestielt, die obern lineallanzettlich, Doldenzweistrahlig, Hülle zwei bis dreischnppig, Hüllchen aus fünf ovalen, spitz ausge-zogenen, haut- und glattrandigen Scküppcke», weld)e matt und dreincrvig, alleNerven beiderseits verzweigt, Stielchen gleich und kürzer als Frucht. Auf sterilenStellen des Bellebith bei Bal Paklenija, wo Jos. Kargt entdeckte. Blüthegelb. Blüht im Sommer.

Wurzel spindelförmig einfach. Stängel aufrecht oder aufsteigend, kaum eckig,schlank, zerbrechlich, Zweige und Zweiglein fadig, gespreizt rispig, alle blühend.Untere Blätter sehr lang gestielt, verkehrt lanzettlich, zugespitzt, glatt, die übrigenschmäler, die oberste» lineallanzettlich. Dolden an jedem Zweiglein schon vomGrunde des Stengels an zweistrahlig, Strahlen fadig. Hülle dreischnppig.