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dern in gerader Richtung drey Linien. Die Breite des Ganzen ist , beyallen Walzen gleich, ein Zoll rheinländisch.
Jeder Einschnitt dieser Walze nimt im' Durchschnitt achtzehnKörner mäfsigen Hafers auf; da jeder Gang dreyzehn Einschnitte hat,so werfen bey einer Umwälzung fünf Gänge 1170 Körner aus. In dreyUmwälzungen macht die Maschine einen Weg von 19^ Fufs, und wirft aufdiesem Wege auf einer Breite von 3I Fufs, folglich auf 72 Qu. Fufs,3510 Körner aus. Diese "wogen 6 Loth 1 Quentchen hannoverisch Ge-wicht (welches 4! p. C. schwerer als das Cölnische und Berliner Gewichtist). Es kommen daher auf eine Rheinländische Qu.Ruthe 12 Loth i§§Quentchen, und auf einen Morgen von igp Qu.Ruthen 70 Pfd. 4 Loth.Die D u cket sehe Llafer - Walze war bey weitem so tief nicht; ichhabe sie aber zu einer so starken Äu&saat einrichten lassen, weil ichvom Vortheil derselben beym Hafer überzeugt bin.
F i g. 3. Die Gerste n - W al z e, welche auch zum Weitzen gebrauchtwerden kann. Ihre Einschnitte sind perpendiculär t R ö Linien tief, unddie Zahl der Einschnitte ist 13. Jeder Einschnitt nimt 13 KörnerGerste auf, die Maschine wirft also in drey Umwälzungen 2535 Körneraus. Diese wogen 6 Loth 6 Gran. Auf eine rheinländische Qu.Ruthefallen demnach 12 Loth 4 tt Gran, und auf einen Morgen 67 Pfd. 19 Loth,
Fig. 4. Die R ocken-Walze. Die perpendiculäre Tiefe ihrer Ein-schnitte ist T V Linien. Hie Zahl der Einschnitte ebenfalls 13. Jedernimt 19 P»ocken - Körner von mittlerer Gröfse auf. Sie streuet in dreyUmwälzungen 3705 Körner aus; diese wogen 4 Loth r Quentchen 20Gran. Folglich kommen auf eine rheinländische Qu.Ruthe 8 Loth 2AQuentchen, und auf einen Morgen 48 Pfd. 19 Loth 3 Quentchen.
Diese durch Berechnungen und Versuche im Kleinen bestimmteAussaat trifft mit der Aussaat im Grofsen überein, wenn die Bürsten
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