IX
Wer Nothtannen - , Buchen -, Eichen - undDählwälder naturgemäß zu behandeln weiß,wird auch die Lärchen-, Wcißtannen-, Birken-,Erlenwälder nicht naturwidrig behandeln. Inder Schweiz wird immer mehr die Nothtanneden Hauptbestand der Wälder bilden und Buchenund Eichen werden dereinst mehr zur Zierde dervaterländischen Natur als in Folge finanziellerBerechnungen im Hochwaldbctrieb angezogen wer-den., Darum ist die Rothtanne und sind dieRothtannenwälder am ausführlichsten, und dieNatur anderer Waldbäume nur dann besondersbemerklich gemacht worden, wenn sie mit derNatur der Nothtanne und der Buche in Gegen-sätzen steht. Wiederholungen sind in diesemSchriftchen unvermeidlich gewesen, Widersprüchehoffentlich vermieden worden. Jene haben öfterabsichtlich stattgefunden, wo wesentliche Begriffeund Erfahrungen vielseitig dargestellt und demLeser eingeprägt werden sollten. Der physiolo-gische Theil des Lehrers im Walde, die Kapitelüber Alpenwirthschaft, über weniger wichtigeBäume und Sträucher und viele Anspielungenaus der vaterländischen Geschichte konnten in dem„kurzen Unterricht" wegbleiben, den ich vorzüg-lich Mitgliedern von Finanz-, Forst- und Ge-