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er herbe zu ſeien/ und ſie werden den unſeigenſchlecht anſtehen: ich wüͤnſche auch herzlich das
Wir unſers Ortes niemals dazu ſchreiten duͤrfen.„Doch es giebt noch gelindere Mittel,
andere Dinge aus dem Pffanzenreiche an des
Brotes Stelle zu ſeſen. Ich habe in der
Mark Brandenburg vor einigen Jaren bemer-ket, das man Kürdiſſe auf kochete, troknete,
zerrieb und unter den Rogkenteig vermengete.
Das Brod war ein wenig ſtrenge und frisch
am Geruche und angenem: hiernaͤchſt aberrecht nahrhaft, und auſſerordentlich vorhal-
tend. Was iſt leichter zu ziehen als Kuͤrbiſſe?und wie gros iſt die Sparſämkeit, wann auch
nur in ieder maͤßigen Haushaltung ein einzi-ger Scheffel Rogken das Jar uͤber wenigerverbraucht werden koͤnte? eDie Erdäpfel ſind ferner ein gar ſerzur Erſparung des Brotes dienliches Speiſe-mittel, und wer derſelben genieſſet, wird desBrotes entberen, oder doch deſſen weit weni-ger genieſſen koͤnnen. Eben dahin gehoͤrendie aus der Fremde zu uns gebrachte Patatoesoder Tartoffeln. Es iſt nicht zu ſagen, wiemaͤchtig dieſes Gewaͤchſe die Stelle des Bro-tes erſezen koͤnne. Entweder genieſſet man
dieſer Wurzeln in Bruͤhen: und man erſpa-
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ret dadurch ſchon vieles Brod; oder man be-
reitet daraus ein Mehl, woraus man allein;
oder, weil ſolches nicht wol zuſammen haͤlt;
185 mit Zuſaze von Rögkenmehle, Brod, und
zwar nahrhaftes und wohlſchmekkendes 5