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in das eingefchloffene weite und fchöne HirfchbergerThal drängt. Noch enger aber weniger tief ift feinAbflufs aus diefem Keffel unterhalb Hirfchberg, imSettier. Senkrechte hohe Felfen fcheinen hier überden wüthenden Strom zufammen zu fallen, der fchäu-mend über die herabgefallenen grofsen Matfen derFelfen wegftiirzt. Es ift fonderbar und fc-hr auffal-lend einen fchwachen Strom, ein Gebirge 1600 Fufstief durchfchneiden zu fehen, dem wir einen vielleichtern Abflufs vom Gebirge herab, würden geglaubthaben anweifen zu können. Aber auch geognoftifcheGründe, Lagerung der Gebirgsarten, beweifen diefen,nach ihrer Formation gefchehenen Durchbruch, dender blofse Anblick mehr, als alle Gründe, einleuch-tend macht. — Der höchfte Berg diefes Gebirgesnordwärts von Hirfchberg, ift die grofse Kalkftein-rnaffe des Kützelb erges, 2850 Fufs über das Meer,32 oo Fufs über die Fläche bey Goldberg. Flöz-gebirgsfchichten verbinden den Abhang fanft mit derEbene, und die Iezten Gebirgsfpuren bey Bunzlau,in der Gegend von Haynau und füdwurts vonLiegnitz find wenig ausgezeichnet: aber die Sand-fteinfelfen bey Löwenberg, die Thonfchiefermaffenzwifchen Goldberg und Jauer, zwifchen Greif-fenberg, Lauban und Bunzlau bilden noch he-nächtliche Berge. —~ Nicht weit unter der Schnee koppe , trennt fich von derMordhölie über Schmie deberg , ein Arm vom Gebirge, der die, fich hierfüdwärts kehrende Gränze von Böhmen und Schlehen *fortfetzt; der zuerft von anfehnlicher Höhe ift, nachund nach aber abfällt und nach einem kurzen Lauf