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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
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37
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der Vögel. Z7

m. Ordnung. Schwimmvogel, än- Dntbei»lere.. . 2 . Gcfthlcchrer.

Der Schnabel dienet als ein Sieb, um durch-zuseihcn, ist glatt, und mit einer dünnenHaut überzogen, an dem Ende aber etwasbreiter als an der Wurzel.

Die Füße sind mit einer Schwimmhaut versehen.

Die Schenkel sind platt und kurz.

Der Leid ist fett, die Hauc zähe, die Federn die,nen zum Gebrauch am besten; das Fleischschmecket oft ranzig.

Die Nahrung bestehet aus den Wasserpflanzenund Fischen.

Das Nest ist oft auf der Erde; das Weibchenfüttert die Jungen selten, auch herrscht oftunter ihnen die Vielweibercy.

Diese Ordnung kann man den Landthieren

mit Pferdegebiß (öelluis) entgegen setzen.

IV. Ordnung. Stelzenlaufer, QrsiiL.i8. Geschlechter.

Der Schnabel dienet statt eines FühlstcckenS,und ist lang und fast rund.

Die Füße sind lang, gut zum waden, und bis zurHalste der Schenkel kahl.

Der Leib ist glatt, und mit einer dünnen Hautüberzogen.

Der Schwanz ist kurz, und das Fleisch schmack,haft.

Die Nahrung bestehet in Morastthierchen.

Das Nest ist öfters auf dem Lande. Sie paa-ren sich verschieden.

Diese Ordnung mag das unter den Vögeln vor-stellen, was die Thiere ohne Schneidezahne unter

den Vierfüßigm sind.

C; V.Ord-