Vkobi,
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204 Zwott Classe. Funfzehenter Abschnitt.
ksteuda - Acacia siliquis glabris. B O E R H.Lugdb. 2. pag. 39. Acacia Amcricana siliquisglabris. RAI. bist. pag. 1719. SEB. mus*1. tab. i<?. k. i. Acaciae affinis V'irginianaspinofa, siliqua membrunacea plana. PLUK>alm. 9. pag. 73. tab. 4.
Dieser Baum ist ursprünglich in Virgi-inen , Canada, und ander» theilen von Nordamerikazu Hanse ; und soll durch vbgcdachrcn Herrn Izbblllzuerst aus Amerika nach Europa gebracht werden seyn,wo er nun auch nicht mir in England und Frankreich,soiider» auch i» Deutschland hin und wieder in denGarten gezogen wird, und die freye Luft sehr gut aus-Dauret, so daß er im Winter nicht leicht von der Kal-te Schaden leidet. Doch bekommt er bey uns in Deutsch-land , ob er schon alle Jahre reichlich zu blühenpflegt, selten reife Sramen; wiewohl Nttllilf verstchert,daß seine Hülsen in England bey günstiger Witterung,jedoch spate im Herbst zur Zcitigung kommen. Erwird insgemein der AselcienbiNIM, der falsche oder»mächte Acacicnbaum; und von einigen auch der wohl-riechende Heuschrcckcnbaum oder Courbaril, oder Süß-holzbaum genennct. Dieser Baum wächset , so langer noch jung ist, sehr schnell, so daß einer, den manaus dem Saamen gezogen hat, in wenig Jahren achtbis zehen Schuh hoch wird. Er erlangt in seinemVatcrlande eine sehr beträchtliche Höhe und Größe;und sein gclblichtee, stark gestreiftes, zähes und bieg-sames Holz, dessen äussere Lage nach Süßholz riechtund schmeckt, wird daselbst als Zimmerholz gebraucht,und zum Bauen der Häuser wegen seiner großen Dauer-haftigkeit sehr hoch geschähet. Er treibet Viele Acste,welche eine braune, und wann ste noch jung sind, eineglatte, wann ste aber älter werden, eine gerissene,äusserst beste und zähe Rinde, und da, wo sie entsprin-gen, zween oder drey starke und zicnilich lange Stacheln
haben.