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Buch III.
che veranlafst. Einige dieser Worte bezeichnen Dinge,die vor der Entdeckung von Amerika nicht unbekanntwaren, und wir erinnern uns gegenwärtig kaum mehrihres barbarischen Ursprungs *). Fast alle gehören derSprache der grofsen Antillen an, welche vormals dieHaitische, Quizqueia oder Itissprache hiefs **). Ich willhier einzig der Worte Mais , tabac, canot, batate, ca-zique, balsaconuco u. s. w. gedenken. Als die Spa-nier, nach dem Jahr 1498, das feste Land von Amerika zu besuchen anfiengen, hatten sie bereits schon Worte ***)
*) Zum Beispiel: Savanne, Canibale.
**) Der Name Itis für Haiti oder Saint-Domingue (Hispaniola ),kommt im Itinerarium des Bischofs Geraldini vor (Roma;,i63i , p. 206). ,,Quum Colonus Itim insulam cerneret.“
***) Folgendes sind in ihrer ächten Form die haitischenWorte, die, vom Ende des fünfzehnten Jahrhunderts an,in die castillanische Sprache Übergiengen, und .unter denenviele für die beschreibende Pflanzenkunde nicht ohne Werthsind: ahi (Capsicum baccatum), batata (ConvolvulusBata-tas), bihao (Heliconia Bihai), caimito (Chrysophyllum Cai-mito), cahoba (Swietenia Mahagoni), jacca und casabt(Jatropha Manihot); das Wort casabi oder cassave wirdnur von dem aus den Wurzeln der Jatropha verfertigtenErod gebraucht; der Name der Pflanze jacca ward vonAmerico Vespucci auch auf der Küste von Paria gehört);age oder ajes (Dioscorea alata), copei (Clusia alba),guayacan fGuajacum officinale), gaajaba (Psidium pyri-ferum) , guanavano (Anona muricata), mani (Arachis hy-poga:a), guama (Inga), henequen (ursprünglich ein Krautwomit, den Erzählungen der ersten Reisenden zufolge, dieHaitaner Metalle zerschnitten, nunmehr jeder recht starkeFaden); hicaco (Chrysobalanus Icaco), mag hei (Agave ame-ricana), mahiz oder maiz (Zea), mamei (Mammea america-na),[mangle (fthizophora), pitahaja (Cactus Pitahaja), ceiba(Romhax), tuna (Cactus Tuna), hicotea (Schildkröte), igna.na (laeerta Iguana), manati (Triehecus Manati), nigua (Pu -