Buch V.
Secondar-Boden Vorkommen*), und inr letzterensogar auch öfterer. Das Steinöl schwimmt, dreyfsigMeilen nordwärts von der Trinidad , um die InselGranada , die einen ausgelöschten Vulcan und Ba-salte hat.
Die warmen Quellen von Irapa, am nordöstlichen End-theile von Neu-Andalusien, zwischen Rio Caribe,Soro und Yaguarapayo.
Der Luft-Vulcan oder Salcb von Cumacatar, südwärtsvon San Jose und Carupano, nahe bey der Nord-küste des Festlandes, zwischen der Montanna deParia und der Stadt Caracio. Man hört heynaheununterbrochen anhaltende Detonationen in einemthonigten Boden, welcher Schwefel enthalten soll.Warme Wa'sserschwefel-Quellen drängen sich ausdem Boden mit solcher Heftigkeit hervor, dafs die-ser durch die Stöfse merklich erschüttert wird. Manbehauptet, seit dem grofsen Erdbeben von 1797 auchöfters das Aufsteigen von Flammen gesehen zu ha-ben. Diese Thatsachen verdienten durch einen sach-kundigen Reisenden erwahret zu werden.
Die Steinül- Quelle von Buen Fastor, nahe beym RioAreo. Man hat im thonigen Erdreich vonGuayuta,wie im Thale von San Bonifacio **), und in der
*) Die brennbaren Dünste (Wasserstoffgas, welches Naphtamit sich führt) der, Pietra mala kommen aus dem Alpen halb-stem hervor, welchen man von Covigliano bis nach Raticofaverfolgen kann, und der in der Nähe von Scarica l’Asino aufaltem Sandstein ruht. Unter diesem alten Sandstein (gresrouge ) befinden sich schwarzer Uebergangs-Kalkstein und flo-rentiner Grauwacke (Psammite quarzeuse). Ueber den Asphaltder Secrfndar -Berge Thüringens siehe Freiesieben, Kupfer-schiefer, Th. 3, S. 27 , Th. 4 , S. 358. (Hausmann nordteut-sehe Beitr., St. 1 , S. <j5.)
**) TJi. II, Kap- 8 , S. i58.