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Resultate der bis jetzt unternommenen Pflanzenanalysen, nebst ausführlich chemisch-physikalischer Beschreibung des Holzes, der Kohle, der Pflanzensäfte und einiger andern wichtigen Pflanzenkörper / von Gustav Theodor Fechner
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Fruchte und Saamen .

Eisen; Wasser. (John chem- Schr. IV. 31). Verard fand Riech-stoff; Zucker; Gummi; kleberartige Mat.; CitroneNs.; Aepfels. und«pfeif. Kalk.

Ribes rubrum. (Johannisbeere). Der Saft der Bee-ren nach Proust: Ertractivstoff; Zucker; gemeines Gummi; gelatinö-ser Stoff (pektischs. Salz?); Citronens. und Aepfels. (Scheret3.VIII«626). Vergl. auch Richter in s. N. Gegenst. l. 12s.;

Ricinus communis I-< (WunderbaUNl). Nach Gei-ger: die Schaalen der Saamen : 1,91 braunes fast geschmacklosesHarz mit sehr wenig Bitterstoff; 1,91 Gummi; 20,00 Pflanzenfaser;die Kerne: 46,is fettes Oel ; 2,49 Gummi; 20,00 Etarkmehl mitwenig Faser; 0,50 Eiweisstvff. ?,vs Verlust bei Schaalen undKerne» an Feuchtigkeit. (Trvmmsd. N. I. II. St. 2. 173). WederGeiger noch Pfaff fanden in den Schaalen Schärfe. Das vonGeiger angeführte Stärkmehl in den Kernen ist nach Pfaff in derThat kein solches, da es durch Jod nicht gebläut wird, sondern wah-res Pflanzeneiweis (Emulsi'n). Auch fand Pfaff in den Kernen nocheinen Antheil bittern etwas scharfen Ertractivstoff; und in den Schaa-len neben dem Harz und Ertractivstoff einen kleinen Antheil Wachs.

Ueber das Ricinusöl, welches aus den Saamen gewonnen wird,vergl. (Rep. I. 1235. n. 816),

Rosa canina L. (Hagebutte, Hcünbutte). Die trock-nen, von den Saamen und feinen Haaren befreiten Früchte nach.Biltz: Eine Spur äth. Oel ; o,065 fettes Oel; 0,050 Myricin; o,463Harz der Häute; i,4i» Harz der Markfaser (Weichharz); 0,266 'et*seugrünender Gerbstoff; 25,000 Gummi; 30,600 Schleimzucker; Pflan-zenleim?; 4,552 Oberhäute; 14,000 Markfaser; 2,950 Citronens.;

7,776 unreine Aepfels.; 12,865 W und Verlust; außerdem noch eisen*grünender und eisenbraunender Stoff, mehrere Pflanzensauren undSalze, Erden und Metallorpde, welche unter den genannten Bestand-theilen vertheilt waren. Die 4,552 durch W. , Alkohol und Aethererschöpften Oberhäute, dann noch mit Aehkalilvsung behandelt, gaben

O, 18 Ertractivstoff; 1,8-6 Gummi; 1,706 Eiweisstoff; die 14,000 er-schöpfte» Theile der Markfaser eben so behandelt: 1,400 Ertractivstoff;7,000 Gummi; 0,23z Thonerde, Kalk und Eisen. Das Gummi warstark stickstoffhaltig und das Harz der Markfafern enthielt beträchtlichviel Phosphors. Kalk. Beim Einäschern der Hagebutten blieben 5

P. C. Asche bestehend aus: 48 khls. Kali; 28,500 khls. Kalk; 9,740Phosphors. Kalk; 3 Thonerde; 4,740 Kieselerde; 5,740 Manganoryd;4,740 Eisenorpd mit etwas Kalk; 3,10 schwefelst, salzs. Phosphors.Kali-, Kalk-, Eisen- und Mangansalze; 2,500 Verlust. Die un-