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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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58q Stchel-Schneckenklee.

blühendenS i ch e l-S chneckenkle e(IVIedicagofalcata ,Lucernecnfer defauxAxWbti Heu, deut-sche, Schwedische Luzerne, 1ab.XL,IX.iZ6).SmiStengel ist gestreckt; in lraubenförmigen Büschel»stehen die Blumen beysammen und die Hülsenfmbwie Sicheln gekrümmt. Er breitet sich in groseDusche aus, nud kann, wenn man ihn gehörig un-terstützt, wohl vier Fuß hoch werden. Vorzüglichan den Rändern der magern, trocknen, sonnigenFelder, doch auch auf Äckern und Wiesen fomm(er fort. Das Vieh, besonders das Pferd, fchtihn, so hark auch seine Stengel sind, sehr ger»,und man hat seinen Anbau als Futterkraul darumin nördlichen Gegenden besonders empföhle»,weil er die Kälte sehr gut ertragen kann uudmilsandigem, schlechtem Boden fürlieb nimmt.

Für den Flachs ein äußerst «achtstelliges l!»'kraut ist dergemeineAfterdotte r(MjagrumLLtivum,zahmerLeinsamen).Denn wenn unterde»Leinsamen viel von diesem Samen kommt, undjener noch dazu nicht viel werth war, oderwege»ungünstiger Witterung nicht gut aufgegangen ist,so kann man den ganzen Acker, statt mit Flachs,mit Dotter bedeckt sehe». Ja sman sagt steh ^