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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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610 Gemeine Mohre.

oft aus vierzig, und die besondern fast aus cbeoso viel Strahlen. In der Mille der weiße»Blümchen steht gemeiniglich ein schönes, dunkelxurpurrolhes Blühtchen, das eine treffliche pur»purrothe Farbe geben soll. Nur ist die Ouanli-tär zu gering, um daraus für die Färbcrcp ei-nen bedeutenden Gewinn zu ziehen. Erst der rci-fcnde Samen gibt der Dolde die nrfl=sonnige Gestalt, die an vielen Orten bekanntenNahmen Vogelnest veranlaßte. Von unsrer ge- !meinen, zahmen Möhrc kennt man mehrere Varie-täten die man vorzüglich nach den Abstufungender Farbe ihrer Wurzel unterscheidet, als: diegemeine Mohre, die goldgelbe, die weiße, dierothe. Die beyden erster» empfehlen sich vorzng- zlich dem Landwirlh, weil sie besser schmecken und jsich länger halten. DieFrüh m ö hr c nsCarolke») jwerden bloß auf Beete gesäet. Sie sind mehr j

stumpf als spitzig und von gclbrolher Farbe. Man

säet sie im März und ißt sie dann um Johanniszu grünen Erbsen. Auch im August säet man sie,bedeckt sie den Winter über mit Pferdemist, undhat dann im Frühjahre ein gutes Gemüse.gewöhnlichen Mohren werden im März oder auch