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Dritter Band. Mehlgebende Pflanzen, Küchengewächse und Obst.
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Blatrkohl.,

ttr, und fünf bis zehn Fußhohe Skengxl oderSlrünke treibt. Die leytere Hohe erreichte einesolche Kchlstaude im botanischen Garten zu Göl-tingen. Man nennt ihn auch dieser Höhe wegenden Guck über den Zaun. Er wird in Pommern häufig in Baumgärten gebaut und als Viehfuttcrbenutzt. Im Sommer wird er geblattet. Mandarf es aber nicht wagen, ihn lange stehen zulas-sen, weil die Stengel bey mittelmäßigem Frosteverderben und zur Fütterung untauglich werden.Schon um Michaelis werden die Stengel abge-schnitten , auf der Futlerbank unter den Heckselfür das Vieh klein gemacht. Sie füttern besser,als Blätter. Als Speise für den Menschen taugtdieser Kohl nicht. Man findet ihn blau sowohlals grün.Unter diesen Braunkohl-Sorten wird der,der sie anbaut, am besten thun, wenn er denPommcrschen zum Vichfutter, den Bardewykcrfür seinen Tisch, den Braunschwcigcr zu beydenbestimmt. Den Winter über wird der Braunkohlso in die Erde eingeschlagen und gelegt, daß nurv>c halben Stengel hervor sehen. Den ersten Früh-linaskricb derselben speiset man unter demNahmenKohssprossen. Weil ober auch die Hasen Lieb-