Aite« sehr merckwürdig. Die Reformierte Reli/lsZl.8 »on breitete sich mächtig aus, hat aber auch wegen Merckwar-
Zsppenzeller-Lbrsnick.
^unglücklichen Cappeller-Krieg grossen Pnftoßd'sc«2«hr.seltdten.
2--^Die Reformierte Rheinthaler, mußten die «ZimmerMthero viele Unbilltgkeiten und Trangsalen vonde- r»nd-Voge.
Catholischen Landvögten ertragen. Keinerwachte es schlimmer als Sebastian Kretz von Unter-Men, so gar daß er seines Lebens nicht mehr ge-irrt war; sondern aufAppenzell entweichen muß-
Er schrieb auf Unterwaldenund klagte über dengehorsam seiner Ultterthanen. Die RheinthalerM noch vielmehr über ihne: Wie daß er den Lands-K"ede nicht beobachte , sich in allerley Lastern weltze,
M und Nacht im Luder lebe und keineLaster straffe rc.
KZen daher wehemühtig um seine Abänderung.
AMatt verhoffter Willfahr schrieben die Unterwald-s.,,uicht nur einen sicharfen und bittern Briefzurück;pudern der v. Catholischen Orten Abgesandte ka-wA^uf.Appenzell/ nahmen den Laudvogt mit, und
der ledig worden. . ^ ^
r. «.. Im Lande Appenzell hat dre Reformkerte Leh-Pfarrer
s, .Am so trefflichen Wachsthum bekommen, daß W^-
Pfarrer zu Appenzell Diebold trieben.Mutter dervselbet, weichen, und auf ObrigkeitlichenKbfehl (weil er fein lästern und schmähen auf dernutzet nicht lassen konnte) das Land räumen mußte.
Er ward Pfarrer im Oberriedt und machte da-selbst