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Die Unterwelt.
Weihen eingeführt hatten. Durch die räumliche Vereinigungsollte das ideelle Verhältniss der Geweihten zum Jenseitsausgedrückt werden; in dieser Freiheit liegt der Grund undAufschluss für die Verbindung von Personen der Oberweltmit der Darstellung der unteren. Es versteht sich von selbstdass die entsprechende Gruppe auf der rechten Seite, einBrüderpaar mit der Mutter auf der Canosischen, ohne die-selbe auf der Karlsruher Vase in demselben Verhältniss zuder Unterwelt steht wie die Herakliden mit ihrer Mutter, alsoauch hier Eingeweihte und zugleich in einer näheren beson-dern Beziehung zu den Attischen Mysterien stehende Perso-nen vorauszusetzen sind. An Amphion, Zethos und Antiopeist meiner Meinung nach nicht zu denken, kaum auch anMedea (wegen des Schwerds : in ihrer Hand) und an ihrenund des Aegeus Sohn Medos, mit dem sie nachher die Fluchtnehmen musste 3 ), welchem nemlich dann ein'Genosse bei-gegeben wäre. '
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3) M. Griech. Trag. II S. 729. ü ;
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